11. April 2019 / 16:32 Uhr

St. Pauli und Luhukay schreiben Aufstieg nicht ab - Präsident schießt gegen Ex-Coach

St. Pauli und Luhukay schreiben Aufstieg nicht ab - Präsident schießt gegen Ex-Coach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC St. Pauli hat Jos Luhukay (r.) als Nachfolger von Marcus Kauczinski verpflichtet.
Der FC St. Pauli hat Jos Luhukay (r.) als Nachfolger von Marcus Kauczinski verpflichtet. © dpa
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Der FC St. Pauli glaubt noch immer an den Aufstieg in die Bundesliga - trotz oder gerade wegen der überraschenden Entlassung von Trainer Marcus Kauczinski. Dessen Nachfolger Jos Luhukay bläst zum Angriff auf die Spitze.

Der neue Trainer Jos Luhukay hat den Aufstieg mit dem FC St. Pauli in die Bundesliga noch nicht abgeschrieben. Wenn man die Tabelle anschaut, ist noch alles möglich. Ich glaube, dass man träumen kann. Platz drei ist nicht weit entfernt“, sagte der 55-jährige Coach, der am Donnerstag in der Hansestadt die Nachfolge des am Vortag freigestellten Markus Kauczinski angetreten hat. Vor den letzten sechs Saisonspielen in der 2. Liga haben die Kiezkicker, die zuletzt vier Spiele in Serie nicht gewinnen konnten, vier Punkte Rückstand auf Union Berlin auf dem Relegationsrang.

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Vor seiner Vorstellung im Millerntor-Stadion hatte der Niederländer am Vormittag auf dem Trainingsgelände an der Kollaustraße seine erste Einheit geleitet. Dabei erlitt Abwehrchef Christopher Avevor eine Adduktorenverletzung. Er fällt bis auf Weiteres aus, teilte der Kiezklub mit. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger fehlt damit auf jeden Fall im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Arminia Bielefeld, in dem Luhukay erstmals auf der Bank sitzen wird.

Präsident Göttlich lästert über Kauczinski-Taktik

„Jos ist ein absoluter Fußball-Fachmann“, lobte Geschäftsleiter Andreas Rettig, der bis zum Saisonende auch den Posten des ebenfalls vor die Tür gesetzten Sportdirektors Uwe Stöver übernehmen wird. Dem 52-Jährigen wurde es zum Verhängnis, dass er das Aus für den von ihm verpflichteten Chefcoach Kauczinski nicht mittragen wollte.

Oke Göttlich betonte, dass man andernfalls an Stöver festgehalten hätte. Einen Seitenhieb auf Kauczinski konnte der Clubchef sich hingegen nicht verkneifen: „Wir wollen wieder dahin kommen, dass wir ein Spiel gewinnen wollen und nicht, dass wir es nicht verlieren wollen.“

Hier abstimmen: St. Pauli und Luhukay - passt das?

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