12. November 2019 / 13:00 Uhr

Joachim Löw über den Hoeneß-Abschied bei Bayern, den Bodycheck gegen Streich und die Probleme des BVB

Joachim Löw über den Hoeneß-Abschied bei Bayern, den Bodycheck gegen Streich und die Probleme des BVB

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jogi Löw spricht vor den anstehenden Länderspielen über den Abschied von Uli Hoeneß, den Bodycheck gegen Christian Streich und den kriselnden BVB. 
Jogi Löw spricht vor den anstehenden Länderspielen über den Abschied von Uli Hoeneß, den Bodycheck gegen Christian Streich und den kriselnden BVB.  © imago/GEPA pictures/montage
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Joachim Löw blickt auf die anstehenden Länderspiele und über den Tellerrand hinaus: Der Bundestrainer spricht über die Situationen beim FC Bayern und beim BVB sowie den Bodycheck gegen seinen Freiburger Kollegen Christian Streich.

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Joachim Löw hat sich im Vorfeld der beiden abschließenden EM-Qualifikationsspiele am Samstag in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland zu den anstehenden Aufgaben und den derzeitigen Brennpunkten in der Bundesliga geäußert. Auch zur die Personalsituation in der nach dem Ausfall von Niklas Süle (Kreuzbandriss) dezimierten DFB-Abwehr bezog der Bundestrainer am Dienstag nach seiner Ankunft am Mannschaftshotel in Düsseldorf Stellung.

Dabei gab sich Löw entspannt und betonte, dass der in den Partien im Oktober verletzt ausgefallene Jonathan Tah eine weitere Alternative darstellen würde. Auch einen Einsatz des angeschlagenen Niklas Stark gegen Weißrussland schloss der 59-Jährige nicht aus. Dennoch begann die Nationalmannschaft die Vorbereitung auf den Qualifikationsabschluss zunächst nicht in voller Besetzung, Kapitän Manuel Neuer, Serge Gnabry, Ilkay Gündogan, Toni Kroos, Nico Schulz und Timo Werner reisten wegen eines Sponsoren-Termins rund um das neue DFB-Trikot mit leichter Verspätung an.

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Bundestrainer Joachim Löw über...

... die letzten beiden Länderspiele des Jahres gegen Weißrussland und Nordirland: „Beide haben uns das Leben in den Hinspielen nicht einfach gemacht, aber wir werden die beiden Spiele gewinnen und uns qualifizieren. Wichtig und positiv ist, dass wir diesmal eine ganze Woche haben, wo wir zusammen sind und trainieren können. Ärgerlich ist natürlich, dass es wieder einige Verletzte gibt und sich nie eine Mannschaft einspielen kann. Deshalb sind wir vielleicht mit unserer Idee, mit unserer Marschroute etwas hinten dran. Ich hätte mir gewünscht, dass wir öfter mit den gleichen Spielern arbeiten können.“

Der DFB-Kader für die Spiele gegen Weißrussland und Nordirland

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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... die Rückkehr von Kroos, der bei den Partien im Oktober gefehlt hatte: „Der Toni ist mit seiner Klasse und Erfahrung natürlich ein Stabilisator. Er sorgt immer für die Ordnung auf dem Platz und hebt unser Niveau noch mal an. Auch ansonsten ist es natürlich gut und wichtig, dass er wieder dabei ist.“

... die Rolle seines ehemaligen Assistenten Hansi Flick beim FC Bayern: „Ich kenne den Hansi in- und auswendig. Wir haben acht Jahre zusammengearbeitet, die Spieler haben sehr von ihm profitiert. Ich habe letzte Woche mit ihm telefoniert - er war sehr gelassen und ausgeglichen und hat ganz klare Vorstellungen, was er einer Mannschaft mitgeben will. Mir war klar, dass er einen guten Start haben wird, der Hansi kann das. Er hat Erfahrung in verschiedenen Bereichen, Kompetenz und Empathie - er kommt mit den Spielern gut klar. Das sind die besten Voraussetzungen.“

Bundestrainer Joachim Löw wirbt für Hansi Flick als Bayern-Coach

... den bevorstehenden Abschied von Uli Hoeneß beim FC Bayern: „Ich finde es schade, weil er unglaublich viel geleistet hat - alleine wenn man sich anschaut, wie viele Titel in seine Ära fallen. Er ist eine einmalige Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Aber irgendwann kommt für jeden mal die Zeit. Man wird jetzt neue Wege gehen.“

... den Freiburger Trainer Christian Streich, der am Wochenende von David Abraham umgecheckt wurde: „Ich habe letzte Woche zwei- dreimal mit ihm telefoniert - aus unterschiedlichen Gründen. Was am Wochenende passiert ist, habe ich nur in Ausschnitten gesehen, da ich bei einem anderen Spiel war. Ich glaube, der Christian ist relativ robust und wird das verkraften. Er teilt auch mal aus und kann auch einstecken. Ich denke, dass er in dieser Woche mal auf dem Rad sitzt und sich bei uns in den Bergen ein wenig abreagiert. Er wird sicher keine bleibenden Schäden davontragen.“

Löw über den BVB: "Einfach zu harmlos"

... die Probleme des BVB: „Ich habe sie letzte Woche zweimal gesehen und es waren zwei völlig unterschiedliche Spiele. Gegen Mailand haben sie dagegengehalten und eine super Mentalität gezeigt. Gegen Bayern waren sie einfach wirklich zu harmlos, das hätte ich so nicht erwartet. Wobei man auch sagen muss, dass die Bayern, wenn sie mit dem Rücken zur Wand und in der Kritik stehen, immer wieder zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind.“

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