02. Juli 2020 / 10:27 Uhr

Investor: Warum sollte Hertha BSC nicht auch mal Deutscher Meister werden?

Investor: Warum sollte Hertha BSC nicht auch mal Deutscher Meister werden?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Unternehmer <b>Lars Windhorst</b> hat mit seiner Firma Tennor im Sommer 2019 zunächst 37,5 Prozent der Anteile an <b>Hertha BSC</b> übernommen und wenig später sein Invest auf 49,9 Prozent erhöht. Er will die Berliner zum Big City Club machen und hatte dafür unter anderem Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann an Bord geholt - bis dieser im Februar 2020 unvorhergesehen zurücktrat.
Investor Lars Windhorst hat mit Hertha BSC ambitionierte Ziele. © imago images/Nordphoto
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Der Bundesligist Hertha BSC soll in den kommenden Jahren mit den Millionen von Investor Lars Windhorst national und international eine bessere Rolle spielen als das in den vergangenen Jahren der Fall war.

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Investor Lars Windhorst bleibt bei seinen großen Zielen mit dem Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. „Wenn alle Beteiligten mitspielen und nicht zu große Fehler gemacht werden, dann gibt es theoretisch keinen Grund, warum Hertha nicht auch einmal Deutscher Meister werden sollte und in der Champions League oben mitspielt“, sagte er in einem Interview der „Bild“-Zeitung. „Aber wie schnell das geht, kann keiner vorhersagen.“

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Windhorst investiert mit seinem Unternehmen Tennor in diesem Monat weitere 50 Millionen Euro in den Hauptstadt-Club. Im Oktober werden es weitere 100 Millionen sein. 2019 hatte er über Tennor bereits 224 Millionen Euro in die Hertha-Kassen fließen lassen.

Der 43-Jährige betonte, dass man sich einen Platz in der Champions League nicht erkaufen könne. „Aber Hertha eröffnen sich durch das Investment hervorragende Chancen. Der finanzielle Background des Vereins ist ein wichtiger Beitrag, jetzt muss auf sportlicher Ebene von den Verantwortlichen im Verein maximal viel daraus gemacht werden. Ich glaube fest daran, dass dieses Ziel erreicht werden kann“, sagte Windhorst.

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Vom erhofften Big-City-Club, der in der vergangenen Saison allerdings lange gegen den Abstieg kämpfen musste, will Windhorst nicht abrücken. „Ich stehe zu dem Begriff. Denn er bringt auf den Punkt, worum es geht“, sagte Windhorst. „Man braucht eine große Bühne, wo Spieler gern leben und ein interessantes Umfeld wie Publikum finden. Auf Dauer werden die Großstadtklubs Erfolg haben.“