16. Oktober 2021 / 18:20 Uhr

In der zweiten Hälfte "einfach zu hektisch": Stimmen zu RB Leipzigs 1:1 in Freiburg

In der zweiten Hälfte "einfach zu hektisch": Stimmen zu RB Leipzigs 1:1 in Freiburg

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Emil Forsberg traf per Elfmeter zum 1:0 aus Leipziger Sicht.
Emil Forsberg traf per Elfmeter zum 1:0 aus Leipziger Sicht. © Getty Images
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Ein 1:1 und damit einen Punkt bringt RB Leipzig vom Auswärtsauftritt beim SC Freiburg mit. Doch vor allem in der zweiten Halbzeit konnten die Sachsen nicht überzeugen. Wir haben nach intensiven 90 Minuten erste Reaktionen von Trainern, Spielern und Experten gesammelt.

Freiburg. Bisher hatte es bei Gastspielen von RB Leipzig in Freiburg nur Siege (2) oder Niederlagen (4) gegeben. Am Samstagnachmittag kam nun erstmals ein Unentschieden zur Bilanz dazu. 1:1 (1:0) trennten sich die Sachsen vom gastgebenden SCF, der erstmals im neuen Europa Park Stadion angetreten war.

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Die Hausherren hätten früh die Stimmung anheizen können: Doch statt das 1:0 zu erzielen, schob Jeong Woo-yeong (12.) den Ball aus gut fünf Metern knapp links am Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite vergab Forsberg wenig später die große Chance für die Gäste: Abwehrchef Willi Orban, nach seiner Erkrankung zurück in der Startelf, spielte einen steilen Pass in die Spitze. Forsbergs Schuss (18.) flog zwar an SC-Torhüter Mark Flekken vorbei, aber auch am Tor. Nach einer Aktion von Philipp Lienhart gegen Leipzigs Christopher Nkunku entschied Schiedsrichter Daniel Siebert auf Elfmeter. Hier war Forsberg sicher und traf.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Christian Günter (SC Freiburg): Das ist ein gelungener Einstand. Es wäre mehr drin gewesen, Wir hatten die dickeren Chancen, gerade zum Schluss. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Es war ein toller Auftritt der Mannschaft. Für mich persönlich ist das als Elfmeter zu wenig. Er (Christopher Nkunku, d. Red.) ist jemand, der gern Fouls zieht. Zur Galerie
Christian Günter (SC Freiburg): "Das ist ein gelungener Einstand. Es wäre mehr drin gewesen, Wir hatten die dickeren Chancen, gerade zum Schluss. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Es war ein toller Auftritt der Mannschaft. Für mich persönlich ist das als Elfmeter zu wenig. Er (Christopher Nkunku, d. Red.) ist jemand, der gern Fouls zieht." ©

Von den Freiburgern kam längere Zeit kein gefährlicher Angriff mehr. Dennoch hatten die Gastgeber Pech, mit einem Rückstand in die Pause zu gehen: Lucas Höler (45.) traf den Pfosten, von RB-Keeper Peter Gulacsi flog der Ball über das Tor. Mit viel Elan starteten die Gastgeber in die zweite Hälfte. Einen Elfmeter gab es nicht, als Höler von Mohamed Simakan zu Fall gebracht wurde. Dafür erzielte Jeong per Kopf das erste Tor in der neuen Heimspielstätte und bewahrte das Überraschungsteam der Fußball-Bundesliga vor der ersten Saisonniederlage. Für den SC wäre durchaus noch mehr drin gewesen. Der Club war in Halbzeit zwei das deutlich bessere Team, vergab kurz vor Schluss zwei Hochkaräter. Leipzig hatte dagegen im zweiten Durchgang keine echte Torgelegenheit.