16. Oktober 2019 / 14:18 Uhr

Ex-HSV-Trainer Hannes Wolf: Diese Fehler habe ich in Hamburg gemacht

Ex-HSV-Trainer Hannes Wolf: Diese Fehler habe ich in Hamburg gemacht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Trainer Hannes Wolf blickt auf seine Zeit in Hamburg zurück.
HSV-Trainer Hannes Wolf blickt auf seine Zeit in Hamburg zurück. © dpa
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Hannes Wolf erlebte beim Hamburger SV eine schwierige Zeit und musste seinen Trainer-Posten schon nach 28 Spielen wieder räumen. Jetzt blickt er auf seine Arbeit beim Zweitligisten zurück.

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Der vom Hamburger SV nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga freigestellte Trainer Hannes Wolf hat im Nachhinein Fehler eingeräumt. "Es gibt natürlich Entscheidungen, die man mit dem Wissen von heute anders treffen würde", gab der 38 Jahre alte Coach in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt zu. So sei trotz der Tabellenführung in der Winterpause bei dem stark verjüngten HSV-Kader zwar "die Möglichkeit zur Intervention" vorhanden gewesen, aber letztlich nicht genutzt worden.

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"Auch wenn wir eine gute Hinserie gespielt haben, waren die Siege oft knapp und teilweise glücklich. Vielleicht hätten wir uns noch stärker bemühen müssen, Qualität von außen in die Gruppe zu bekommen", meinte der derzeit als Experte für den TV-Sender Sky tätige Fußball-Lehrer über mögliche Verstärkungen. Mit nur 19 Punkten aus den 17 Partien der Rückrunde rutschte der HSV noch von Platz eins auf vier ab. Wolfs Fazit: "Ist scheiße gelaufen, aber es ist ein fantastischer Verein."

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Die Hauptursache für den krassen sportlichen Absturz sieht er in der Verletztenmisere. Leistungsträger wie Pierre-Michel Lasogga, Kyriakos Papadopoulos und Gideon Jung kämpften damals um den Anschluss, dann fielen auch noch Kapitän Aaron Hunt und Hee-chan Hwang lange aus. Da habe man gesehen, "dass wir ihre Qualität nur schwer ersetzen können. Wir hatten die Hoffnung, dass beide schnell wieder bei uns und fit sind. Die Realität sah aber leider anders aus", meinte der Coach.

Wolf: "Akku war und ist nicht leer"

Wolf glaubt aber, dass der derzeitige Tabellenführer HSV den Aufstieg in dieser Spielzeit schaffen wird. "Ja, ich denke schon", meinte er, allerdings habe es die 2. Liga auch in dieser Saison in sich. der Trainer selbst ist offenbar bereit für eine neue Aufgabe: "Nach der Freistellung in Stuttgart hatte ich das Gefühl durchpusten zu müssen, weil ich seit meinem 23. Lebensjahr durchgehend als Trainer gearbeitet habe. Das fühlt sich nach dem Ende in Hamburg anders an. Natürlich waren die letzten Wochen beim HSV sehr intensiv, aber der Akku war und ist nicht leer."

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