22. Februar 2020 / 08:32 Uhr

Brennpunkt Hamburg-Derby: So liefen die letzten Duelle zwischen dem HSV und St. Pauli

Brennpunkt Hamburg-Derby: So liefen die letzten Duelle zwischen dem HSV und St. Pauli

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SPORTBUZZER blickt in einer Bildergalerie auf die letzten Hamburger Stadtderbys zurück. 
Der SPORTBUZZER blickt in einer Bildergalerie auf die letzten Hamburger Stadtderbys zurück.  © imago images / MIS
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Wenn am Samstag die beiden besten Fußballvereine Hamburgs aufeinandertreffen, erwartet die Teams, ihre Anhängern und die Polizei ein besonderes Spiel. Zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli geht es immer heiß her. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über die letzten zwölf Hamburg-Derbys.

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Die nächste Auflage des Stadtderbys zwischen dem Hamburger SV und St. Pauli elektrisiert ganz Hamburg und dürfte auch am Samstag (13 Uhr, Sky) wieder für einen fußballerischen Ausnahmezustand sorgen. Im Volksparkstadion empfängt der Zweitliga-Zweite die abstiegsgefährdete St.-Pauli-Elf.

Brennpunkt Hamburg-Derby: Immer wieder herrscht beim ewig jungen Duell eine besonders hitzige Atmosphäre. Zuletzt insbesondere am 16. Februar 2011, als die Braun-Weißen den HSV im Volksparkstadion mit 1:0 besiegten - ein echter Nackenschlag für den ehemaligen Bundesliga-Dino. Denn es war nicht nur der erster Derbyerfolg für Pauli in der 1. Liga, sondern auch der erste Dreier im direkten Duell seit über 33 Jahren. In der Galerie zeigt der SPORTBUZZER, wie die letzten Stadtderbys gelaufen sind.

Hamburger SV vs. St. Pauli: So liefen die letzten Hamburger Stadtderbys

Wenn St. Pauli und der Hamburger SV aufeinandertreffen, dann hatte zuletzt regelmäßig der HSV auf dem Platz die Nase vorn. Bis auf 2011, als Gerald Asamoah sich für alle Fans der Braun-Weißen unsterblich machte.  Zur Galerie
Wenn St. Pauli und der Hamburger SV aufeinandertreffen, dann hatte zuletzt regelmäßig der HSV auf dem Platz die Nase vorn. Bis auf 2011, als Gerald Asamoah sich für alle Fans der Braun-Weißen unsterblich machte.  ©
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Auch das letzte Aufeinandertreffen am 16. September 2019 konnte St. Pauli mit einem 2:0-Heimsieg für sich entscheiden. Damals geriet der Fußball für einige Zeit in den Hintergrund, als sich durch wiederholt gezündete Pyrotechnik der Anpfiff der zweiten Halbzeit verzögerte und dicke Rauchschwaden über den Rasen zogen.

Dafür bestrafte der DFB beide Vereine mit hohen Strafgeldern: den HSV mit einer Summe von 140.000 Euro und St. Pauli mit 90.000 Euro.

Derby ohne Pyrotechnik? Pauli-Präsident ist skeptisch

Es war nicht das erste Mal. Auch nach der 0:4-Pleite im März 2019 wurde der FC St. Pauli für das Fehlverhalten seiner Anhänger vom DFB zur Kasse gebeten: Die Geldstrafe betrug 100.000 Euro. Die Pauli-Fans hatten so ausufernd gezündelt, sodass das Derby kurz vor dem Abbruch stand.

Könnte am Samstag Ähnliches passieren? Trotz aller Appelle im Vorfeld des Spiels, auf Pyrotechnik zu verzichten und keine neuen Strafgelder zu riskieren, ist St. Paulis Präsident Oke Göttlich skeptisch: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Derby gänzlich ohne Pyro auskommen wird. Dafür ist es zu emotional, das gehört dann auch zum Fußball dazu", sagte der 44-Jährige NDR 90,3.

Besondere Brisanz durch Tabellensituation

Dabei sorgt vor allem die sportliche Ausgangssituation vor dem 103. Aufeinandertreffen beider Vereine für Zündstoff: Mit 41 Punkten belegt der HSV den zweiten Tabellenplatz und möchte mit einem Sieg gegen die Braun-Weißen zumindest für einige Stunden Tabellenführer Arminia Bielefeld vom ersten Tabellenplatz verdrängen.

Genau entgegengesetzt gestaltet sich die Lage bei St. Pauli. Mit 23 Punkten befindet sich der Klub mitten im Abstiegskampf und benötigt jeden Zähler, um den Zwei-Punkte-Abstand zum Relegationsplatz und Abstiegsrängen zu vergrößern.

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