15. Oktober 2021 / 10:51 Uhr

TSG-Trainer Hoeneß fordert mehr "Schärfe" und "Härte" - Köln-Schreckgespenst Kramaric als Hoffnung

TSG-Trainer Hoeneß fordert mehr "Schärfe" und "Härte" - Köln-Schreckgespenst Kramaric als Hoffnung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Andrej Kramaric (l.) traf in der laufenden Bundesliga-Saison bislang einmal für die von Sebastian Hoeneß (r.) trainierte TSG Hoffenheim
Andrej Kramaric (l.) traf in der laufenden Bundesliga-Saison bislang einmal für die von Sebastian Hoeneß (r.) trainierte TSG Hoffenheim © IMAGO / foto2press
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Da, wo der 1.FC Köln derzeit in der Bundesliga steht, will die TSG Hoffenheim hin - auf Rang sechs und in die Reichweite der Europapokal-Plätze. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß kommt aber einfach nicht in Schwung. Ein Kölner Schreckgespenst macht jedoch Hoffnung.

Steffen Baumgart wird beim 1. FC Köln derzeit gefeiert. Bei der TSG 1899 Hoffenheim tut sich sein Kollege Sebastian Hoeneß dagegen schwer, seine Profis in die Spur zu bringen. Vor der Bundesliga-Partie zwischen den beiden Klubs am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) in Sinsheim könnte die Stimmungslage kaum unterschiedlicher sein.

Hoeneß wird zunehmend ungeduldig mit seinen Profis, die in den ersten sieben Spielen nur acht Punkte und zwei Siege gesammelt und so manche richtig schlechte Halbzeit abgeliefert haben. So fordert der 39-Jährige gegen Köln mehr "Schärfe" und "Härte". Einen blutleeren Auftritt wie zuletzt beim 1:3 in Stuttgart oder zuhause gegen Mainz will er nicht mehr sehen: "Die Grundtugenden des Fußballs werden die Basis gegen Köln darstellen."

Hingegen kann der seit fünf Spielen ungeschlagene Tabellensechste aus dem Rheinland einen gelungenen Saisonstart mit zwölf Punkten vorweisen. Baumgart hat den noch in der vergangenen Saison als Problemfall gehandelten 1. FC Köln zu neuem Leben erweckt.

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Nur knapp fünf Monate nach dem erst in der Relegation gesicherten Klassenverbleib wird der Klub als Anwärter auf einen Europapokal-Platz gehandelt - und der Fußball-Lehrer in Medien gar als "Klopp von Köln" bezeichnet. Seine Schiebermütze, die der 49 Jahre alte Baumgart seit dem ersten Vorbereitungsspiel gegen Fortuna Köln bei jeder Partie trägt, ist längst zum Verkaufsschlager geworden.

Allerdings feierten die Hoffenheimer gegen Köln zuletzt sechs Siege in Serie - und mit dem 6:0 am 31. März 2018 ihren bisher höchsten Erfolg im Oberhaus. Ein TSG-Profi war in der vergangenen Saison besonders treffsicher: Zum 3:2 und 3:0 gegen den FC trug Andrej Kramaric allein fünf Tore bei. Der Kroate ist der große Hoffnungsträger seines Klubs darf diesmal wieder auf die Hilfe seines für Hoffenheim so wichtigen Nebenmanns Christoph Baumgartner hoffen; der Österreicher fehlte zuletzt verletzt.