27. Januar 2022 / 07:48 Uhr

Trybull weg oder in U23: So geht 96 mit der Lücke im defensiven Mittelfeld um

Trybull weg oder in U23: So geht 96 mit der Lücke im defensiven Mittelfeld um

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Durch das Aus von Tom Trybull (eingeklinkt) sieht 96-Manager Marcus Mann bedingt Handlungsbedarf.
Durch das Aus von Tom Trybull (eingeklinkt) sieht 96-Manager Marcus Mann bedingt Handlungsbedarf. © Florian Petrow
Anzeige

Die Tür für Tom Trybull bei 96 ist zu - entweder er findet einen neuen Klub oder es geht für ihn in der U23 weiter. Manager Marcus Mann "geht jetzt den Markt durch", um die Lücke im defensiven Mittelfeld zu füllen. Denkbar sind mehrere Varianten.

Am Montagmittag gab 96 bekannt: Die Wege von Tom Trybull und Hannover 96 trennen sich schon wieder - nach gerade einmal fünf Monaten. Unter Christoph Dabrowski machte der 28-Jährige nur ein Spiel – in der Reserve im September gegen den HSC. Bei den Profis wäre er als Ersatz für Gaël Ondoua gegen Bremen zum Einsatz gekommen, wenn er nicht krank geworden wäre.

Anzeige

Finanziell liegt Trybull 96 anders als der teure Irrtum Patrick Twumasi aber nicht auf der Tasche. „Für uns war die Verpflichtung aus wirtschaftlicher Sicht moderat“, sagt 96-Boss Martin Kind. Trybull bekam vom Ex-Klub Norwich eine Abfindung mit.

Mehr über Hannover 96

Aufgelöst ist der Vertrag mit dem Mittelfeldspieler noch nicht. Trybull verhandelt mit einem Klub im Ausland. Sollte er bis zum Ende der Transferfrist am Montag keinen Klub finden, „wird sein Weg in die U23 führen“, legt sich 96-Manager Marcus Mann fest. Für Trybull bleibt damit der Weg zurück zu den Profis versperrt.

Offen ist die Tür aber für einen Nachfolger im defensiven Mittelfeld. „Wir gehen jetzt den Markt durch“, sagt Mann, „kann sein, dass wir was machen, kann aber auch sein, dass keiner kommt.“

Anzeige

Walbrecht ist die interne Alternative

Fest steht immerhin: „Es muss kein gestandener Spieler sein, es kommt auch ein junger Spieler infrage“ für den 37-Jährigen. Ob Leihe für fünf Monate oder längerfristiger Vertrag, „beides ist möglich“, sagt Mann. Denkbar ist auch, dass der Fürther Adrian Fein wieder ein Thema wird. Mit Tim Walbrecht hätte Dabrowski einen Alternative, die er aus der Reserve kennt. Der 20-Jährige stand zuletzt gegen Dresden im Profikader, er bekam den Vorzug vor Mike Frantz.

Wahrscheinlich holt Mann aber einen Externen. Die Suche nach einem Stürmer gestaltet sich dagegen für Mann weniger ergiebig: „Die stehen nicht Schlange.“ Vor den traditionell heißen letzten Transfertagen muss das nichts bedeuten – nach dem 31. Januar wird man mehr wissen.

[Anzeige] Kein Bundesliga-Spiel verpassen: Checke hier die aktuellen Streaming-Angebote von WOW/Sky und DAZN.