23. April 2021 / 08:47 Uhr

Bereit für Sandhausen: Kopf macht bei 96-Stürmer Weydandt keine Probleme mehr

Bereit für Sandhausen: Kopf macht bei 96-Stürmer Weydandt keine Probleme mehr

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schmerzhaft: Hendrik Weydandt musste nach einem Ellbogenschlag gegen den Kopf im Regensburg-Spiel vorzeitig vom Feld.
Schmerzhaft: Hendrik Weydandt musste nach einem Ellbogenschlag gegen den Kopf im Regensburg-Spiel vorzeitig vom Feld. © Florian Petrow
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Das Tor gegen Regensburg nach langer Durststrecke hat Hendrik Weydandt "beruhigt, weil man natürlich anfängt nachzudenken". Später bekam der 96-Stürmer dann einen Ellbogenschlag gegen den Kopf und musste runter. Aber alles gut, der 25-Jährige ist auch in dieser Hinsicht bereit für Sandhausen.

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Hendrik Weydandt lag an der Mittellinie. Dem 25-Jährigen war schwindelig geworden, nachdem er einen Ellbogenschlag an den Kopf bekommen hatte. „Ihm war schlecht“, sagte Trainer Kenan Ko­cak. Das Stürmerleben tut weh ab und zu. In der 65. Minute ging er angeknockt vom Platz, nach dem Abpfiff ging es ihm besser.

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Weydandt hatte sich sowieso einen Kopf gemacht, weil er 20 Spieltage lang ohne Treffer geblieben war. Sein 2:0 gegen Regensburg (3:1) „beruhigt, weil man natürlich anfängt nachzudenken“, gestand er nach der Partie. „Im Endeffekt wird man einfach an den Toren gemessen.“

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Weydandt erzielte sein viertes Saisontor, viel zu wenig für einen Stürmer, der vor der Saison noch eine erstklassige Vertragsverlängerung bei 96 bekam. Die Leichtigkeit aus seiner ersten Bundesliga-Saison ging dem kantigen Stürmer in dieser Saison verloren.

Vor dem Sandhausen-Spiel am Sonntag strahlt er nun Optimismus aus: „Ich wäre auch da einverstanden damit, wenn ich ein nicht so gutes Spiel mache, aber wir wieder gewinnen und ich wieder treffe – vielleicht ja auch zweimal.“

Beruhigend, dass die Kopfsache mit dem Ellbogen keine gesundheitlichen Folgen hatte. In Sandhausen am Sonntag (13.30 Uhr) soll er nun erneut mit Marvin Ducksch zusammen stürmen.