25. Januar 2022 / 20:07 Uhr

96-Meinung: Hannover ist für Trainer Dabrowski eine Wellnessoase

96-Meinung: Hannover ist für Trainer Dabrowski eine Wellnessoase

Jonas Freier
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Für Christoph Dabrowski ist Hannover 96 eine Art Wellnessoase.
Für Christoph Dabrowski ist Hannover 96 eine Art Wellnessoase. © imago images/CSP_JanMika/Picture Point/SPORTBUZZER
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In Hannover ist sogar ein 0:0 gegen Dresden kein Schritt zurück, sondern eher einer nach vorn. Im Vergleich zu früheren 96-Aktiven an anderen Fußballstandorten genießt Trainer Christoph Dabrowski am Maschsee eine regelrechte Spa-Atmosphäre, kommentiert Jonas Freier.

Es ist ja nicht so, dass die, die 96 verlassen haben, plötzlich alle in die Champions League stürmen. Obwohl: Sportchef Jörg Schmadtke, der auch schon mal mit Hannover durch Europa tourte, hatte ja in dieser Saison mit seinen Wolfsburgern in der Königsklasse des Fußballs gespielt.

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Endspiel für Schmadtke?

Allerdings war nach der Vorrunde Schluss: Der VfL schied hinter Lille, Salzburg und Sevilla als Gruppenletzter aus. Schon vorher hatte Schmadtke seinen Trainer-Irrtum Mark van Bommel korrigiert. Mit dem Ergebnis, dass Nachfolger Florian Kohlfeldt nach zuletzt zwei von 27 möglichen Punkten in der Bundesliga aktuell zu den Abstiegskandidaten zu zählen ist. Das nächste Spiel gegen den Letzten Fürth werde „ein Endspiel“, sagt Schmadtke – möglicherweise nicht nur für Kohfeldt.

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Zwei Ex-96er versuchen derweil, aus Hertha BSC einen „Big-City Klub“ zu machen. Dieser Slogan ärgert Sportchef Fredi Bobic, weil er ihn nicht erfunden und nie benutzt hat. Und weil Bobic weiß: Hertha wieder groß zu machen, braucht Zeit, die er nicht hat. Ob Ex-96-Trainer Tayfun Korkut der Richtige dafür ist, muss sich noch zeigen. Chancenlos gegen Bayern kann und darf er noch verlieren, das Stadtderby im Pokal gegen Union eher nicht.

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Wellnessoase Hannover 96

Im Gegensatz dazu ist Hannover für den Trainer Christoph Dabrowski eine Wellnessoase. Hier ist sogar ein 0:0 gegen Dresden kein Schritt zurück, sondern eher einer nach vorn.

Weil ja alle wissen: Wir können Gladbach schlagen. Da darf übrigens Adi Hütter Trainer bleiben. Noch.