29. August 2019 / 07:28 Uhr

Gegen Hamburg von Beginn an? Emil Hansson "muss nicht sofort in der Startelf stehen"

Gegen Hamburg von Beginn an? Emil Hansson "muss nicht sofort in der Startelf stehen"

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Neuzugang Emil Hansson zeigte nach seiner Einwechslung gegen Greuther Fürth gute Ansätze. 
96-Neuzugang Emil Hansson zeigte nach seiner Einwechslung gegen Greuther Fürth gute Ansätze.  © Florian Petrow
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Im ersten Pflichtspiel für Hannover 96 hinterließ Neuzugang Emil Hansson einen guten Eindruck. Gegen Hamburg könnte der Schwede sogar schon in die Startelf rücken. Mit uns sprach er über seine ersten Eindrücke in Hannover, seine Ziele mit 96 und seine Deutschkenntnisse. 

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Emil Hansson (21) machte gleich beim ersten 96-Kurzeinsatz einen guten Eindruck. Der Schwede ist quirlig, mutig, hat Zug zum Tor. Für Hamburg winkt sogar die Startelf. Mit uns sprach das Talent über ...

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... ein mögliches Startelf-Debüt beim HSV: Da mache ich mir keinen Druck. Ich bin neu im Team, bin noch ein junger Spieler, ich muss nicht sofort in der Startelf stehen. Es kann ein paar Spiele dauern, sich an den deutschen Fußball und die 2. Liga zu gewöhnen. Aber wenn der Trainer mich in die Startelf stellt, bin ich bereit dafür. Und wenn er mich erst mal auf der Bank haben will, werde ich für meine Einwechslung bereit sein.

Das sind die restlichen Spiele von Hannover 96 in der Saison 2019/20 in der 2. Bundesliga nach der Corona-Zwangspause:

28. Spieltag (Mittwoch, 27. Mai, 18.30 Uhr): Karlsruher SC (H) Zur Galerie
28. Spieltag (Mittwoch, 27. Mai, 18.30 Uhr): Karlsruher SC (H) ©

"Hätte bei meiner Kopfballchance ein Tor machen sollen"

... die ersten 96-Minuten gegen Fürth: Mein Debüt zu Hause hat sich gut angefühlt. Aber ich hätte bei meiner Kopfballchance ein Tor machen sollen. Schade, dass das nicht geklappt hat. Insgesamt ist der Fußball in Deutschland ein bisschen physischer und direkter als in den Niederlanden. Da­durch kommst du als An­grei­fer eher in Eins-gegen-eins-Situationen. Das kann mir zugutekommen.

... Stärken und Vorlieben: Links außen habe ich meine besten Spiele gemacht, aber ich kann auch zentral spielen. Meine Stärken? Ich bin gut im Eins-gegen-eins, schnell, habe ein gutes Passspiel, gutes Dribbling. Und mein Schuss ist auch okay.

... die ersten Tage in Hannover: Der erste Eindruck war richtig gut, auch wenn die erste Woche natürlich sehr viel anstand. Ankommen, Training, Wohnungssuche. Da war noch nicht so viel Zeit, die Stadt zu erkunden. Ich habe erst mal im Hotel hier am Maschsee gewohnt, also im Bereich rund ums Stadion kenne ich mich schon gut aus (lacht). Jetzt haben meine Freundin und ich aber eine Wohnung ge­fun­den und ziehen nächste Woche nach Kirchrode.

... Ziele mit 96: Als Allererstes möchte ich richtig an­kom­men. Die Kultur ist na­tür­lich ähnlich, aber es ist ein anderes Land, eine andere Sprache. Da stehen auf jeden Fall ein paar Stunden Deutschunterricht an. Sportlich will ich dem Team einfach helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Und ich möchte so viel spielen wie möglich. Natürlich möchte man gern oben mitspielen, aber da gibt es keinen Druck vom Verein. Wir arbeiten hart, mal sehen, wo wir landen.

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"Hatte auch schon vorher von Hannover 96 gehört"

... den Wechsel nach Deutschland: Ich denke, dass es ein guter Schritt für meine Entwicklung ist. Ich hatte auch schon von Hannover 96 gehört, bevor in diesem Sommer der Transfer ein Thema wurde. Es ist ein großer Verein, auch wenn er jetzt in der 2. Bundesliga spielt. Hier kann ich mich als junger Spieler gut entwickeln. Wir haben gute Trainer, auf und neben dem Platz stimmt alles.

... bisherige Deutschkenntnisse: (lacht) „Scheiße” war das erste Wort, das ich ge­lernt habe. Und „Danke schön“. Aber ich spreche fließend Niederländisch, das ist ähnlich und hilft sehr. Wenn die Leute langsam sprechen, verstehe ich deshalb auch ein bisschen Deutsch. Und wenn ich mal etwas nicht verstehe, dann übersetzt Miiko Albornoz für mich auf Schwedisch. Auch mit den anderen Jungs ist die Kommunikation nicht schwer, die meisten sprechen gutes Englisch.