29. Oktober 2019 / 17:13 Uhr

Groß Lafferde bricht den Bann: Da ist der erste Sieg

Groß Lafferde bricht den Bann: Da ist der erste Sieg

Matthias Preß und Christian Meyer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das tat weh: Groß Lafferdes 2:0-Torschützin Vanessa Wisker (re.) wird hier gefoult. Doch das konnte sie verschmerzen, gewann sie mit dem SV Teutonia doch erstmals in dieser Serie.
Das tat weh: Groß Lafferdes 2:0-Torschützin Vanessa Wisker (re.) wird hier gefoult. Doch das konnte sie verschmerzen, gewann sie mit dem SV Teutonia doch erstmals in dieser Serie. © Isabell Massel
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Erlösung für die Bezirksliga-Fußballerinnen von Teutonia Groß Lafferde: Gegen die SG Helmstedt/Barmke II gelang ihnen nicht nur der erste Saisonsieg, sie kletterten auch von den Abstiegsplätzen. Dort findet sich dafür der VfB Peine wieder, deren Youngster-Truppe aber eine Halbzeit lang gut bei Wacker Braunschweig mithielt. 

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Erlösung für die Bezirksliga-Fußballerinnen des SV Teutonia Groß Lafferde: Gegen die SG Barmke II gelang ihnen nicht nur der erste Saisonsieg, sie kletterten auch von den Abstiegsplätzen. Dort findet sich dafür der VfB Peine wieder, dessen Youngster-Truppe bei Wacker Braunschweig unterlag. Kurios: Zum dritten Mal in Folge gewann die SG Vechelde/Woltorf mit dem gleichen Ergebnis – die 4:2-Spezialisten haben wieder zugeschlagen! Eine überragende Kapitänin Franziska Grabinski führte die SG mit drei Toren zum Erfolg im Verfolgerduell gegen Wenden/Kralenriede.

Teutonia Groß Lafferde – SG Helmstedt/Barmke II 3:0 (2:0). „Wir waren die bessere Mannschaft“, stellte Teutonia-Trainer Steffen Nebe fest. Zwar sei sein Team etwas holprig ins Spiel gekommen, aber als dann Marcella Scholtysik ihrer Gegenspielerin nach einem Pass davonlief und den Ball an der Torhüterin vorbei ins Netz schob (7.), lief es besser.

Der Teutonia gab das Tor Selbstvertrauen, die Abwehr stand sicher und „Helmstedt/Barmke hatte keine nennenswerten Chancen“. Stattdessen erhöhte Vanessa Wisker (24.), als die Gäste im Strafraum einen Ball nicht klären konnten. „Unser Manko war es dann, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben“, stellte Nebe fest. Die größte hatte Scholtysik, die mit einem Schuss aus vollem Lauf nur die Latte traf. Das dritte Tor gelang aber doch noch – mit Hilfe der Gäste. Nach einem Eckball flog beim Klärungsversuch per Kopf der Ball ins eigene Netz.

Tore: 1:0 Scholtysik (8.), 2:0 Wisker (24.), 3:0 Ohlemeyer (82., ET).

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SG Vechelde/Woltorf – SG Wenden/Kralenriede 4:2 (2:0). Nach einer starken ersten Hälfte samt 2:0-Führung mussten die Gastgeberinnen kurz um den vierten Sieg in Folge bangen. Denn die Gäste glichen mit einem Doppelpack (51., 54.) zum 2:2 aus. „Wir haben 80 Minuten sehr guten Fußball gespielt, aber leider 10 Minuten gepennt“, stellte Vecheldes Trainer Thomas Papendorf fest.

Doch sein Team habe nach einfachen Gegentoren die Ruhe behalten und die Partie wieder gedreht. Das Erfolgsrezept: Der Tabellendritte störte die Gäste gleich im Spielaufbau und erkämpfte so Ballgewinne. „Wenn Wenden kombinieren kann, ist das Team stark, doch das haben wir unterbunden“, sagte Papendorf.

Überragende Akteurin seines Teams war Kapitänin Franziska Grabinski. „Sie hat nicht nur drei Tore erzielt und die Vorlage zum 4:0 gegeben. Sie hat auch sehr uneigennützig agiert und die anderen immer wieder angefeuert“, lobte Thomas Papendorf, dessen Team sich auf Platz drei festsetzte. „Und den Platz wollen wir bis zur Winterpause auch verteidigen“, betonte Papendorf.

Tore: 1:0, 2:0 Grabinski (15., 29.), 2:1 Timpe (51.), 2:2 Thomar (54.), 3:2 Grabinski (61.), 4:2 Brandes (63.).

Wacker Braunschweig – VfB Peine 4:0 (1:0). Gleich fünf B-Juniorinnen halfen beim VfB aus: „Und dafür haben wir uns wacker geschlagen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten“, bilanzierte VfB-Co-Trainer Ulrich Welge. Zweimal hatten die Peinerinnen sogar schon den Torschrei auf den Lippen: Doch erst verpasste Louisa Plett knapp eine Freistoß-Vorlage von Sabrina Wolff, dann strich Aysude Saydams Freistoß knapp über die Latte.

Doch in der zweiten Hälfte spielten die Gastgeberinnen zusehends ihre körperliche Überlegenheit gegen die VfBerinnen aus, deren Spielerinnen zum Großteil erst 16 und 17 Jahre alt waren. „Nach dem Doppelschlag zum 0:4 war bei uns dann der Stecker gezogen“, stellte Welge fest.

Tore: 1:0 Bösel (3.), 2:0 Bock (56.), 3:0 Quaranta (69.), 4:0 Bösel (72.).