11. August 2017 / 17:12 Uhr

Gisdol legt sich fest: EM-Held Pollersbeck muss auf die HSV-Bank!

Gisdol legt sich fest: EM-Held Pollersbeck muss auf die HSV-Bank!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Pollersbeck muss sich hinter Christian Mathenia mit dem Platz auf der Bank begnügen.
Julian Pollersbeck muss sich hinter Christian Mathenia mit dem Platz auf der Bank begnügen. © imago
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Im Kampf um die Nummer eins zieht der U21-Europameister gegen Christian Mathenia den Kürzeren.

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Bitterer Rückschlag für Julian Pollersbeck: Der deutsche U21-Europameister muss bei seinem neuen Verein Hamburger SV auf der Bank Platz nehmen. Trainer Markus Gisdol entschied sich auf der Torhüter-Position für den erfahrenen Christian Mathenia als neuer Nummer eins.

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"Christian war in der Vorbereitung einen Tick besser, und wir müssen immer sportlich fair entscheiden", erklärte Gisdol. Und ergänzte: "Ich hätte aber auch kein Problem damit, Julian ins Tor zu stellen." Auch beim DFB-Pokalspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfL Osnabrück wird somit Mathenia zwischen den Pfosten stehen. Der 25-Jährige ist damit Nachfolger von Rene Adler, den er in der vergangenen Saison bereits während Adlers Verletzungspause vertrat und maßgeblich zum Klassenerhalt der Hamburger beitrug.

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Julian Pollersbeck (Deutschland) ©

Pollersbeck war im Sommer Stammtorwart der deutschen Nationalmannschaft bei der U21-EM in Polen und wurde nach einem sensationellen Turnier auch in die Auswahl des Wettbewerbs berufen.

Patzer in der Vorbereitung

In der Vorbereitung leistete der 22-Jährige sich allerdings gleich mehrere Patzer - unter anderem gegen Holstein Kiel (3:5) und beim 1:1 gegen den holländischen Vertreter Sparta Rotterdam. Der Youngster war nach der EM vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern für 3,5 Millionen Euro an die Elbe gewechselt und unterschrieb in Hamburg einen Vertrag bis 2021. Mathenia spielt bereits seit vergangener Saison in Hamburg, nachdem er für 800 000 Euro vom SV Darmstadt 98 gekommen war.

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In der vergangenen Saison kam Mathenia, der noch bis 2019 an Hamburg gebunden ist, zu 14 Einsätzen, darunter in den letztlich entschiedenden Spielen gegen Schalke (1:1) und Wolfsburg (2:1), die dem HSV den Klassenerhalt sicherten.