03. Dezember 2021 / 20:51 Uhr

Von Geisterspielen bis 15.000 Fans: Die Zuschauer-Kapazitäten in den Bundesliga-Stadien am Wochenende

Von Geisterspielen bis 15.000 Fans: Die Zuschauer-Kapazitäten in den Bundesliga-Stadien am Wochenende

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In allen Bundesliga-Stadien wird mindestens der Großteil er Sitzplätze leer bleiben.
In allen Bundesliga-Stadien wird mindestens der Großteil er Sitzplätze leer bleiben. © IMAGO/Revierfoto
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Die Bundes- und Landesregierungen haben sich auf Zuschauerbeschränkungen geeinigt. Die Umsetzung erfolgt in den Ländern unterschiedlich, da einige Landesregierungen sich für eine noch schärfere Regelung entschieden haben. So kommt es bei den Spielen am Wochenende in der 1. und 2. Liga zu höchst unterschiedlichen Regelungen.

Vor dem 14. Spieltag der Bundesliga-Saison 2021/22 gibt der SPORTBUZZER einen Überblick wie viele Fans am Wochenende in den Bundesliga-Stadien erwartet werden.

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Berlin - Stadion An der Alten Försterei

(Fr., 20.30 Uhr gegen RB Leipzig)

13.506 Zuschauer: In Berlin wurden die bundesweit geltenden Beschlüsse noch verschärft. Die maximale Zuschaueranzahl in der Hauptstadt wurde auf 5.000 gedeckelt. Allerdings gelten diese Regelungen erst ab kommendem Mittwoch. Also kann Union Berlin am Freitagabend der zuvor geplanten Anzahl an Zuschauern Eintritt gewähren und hat bisher auch nichts anders lautendes mitgeteilt. Es gilt die 2G-Regel und Maskenpflicht im gesamten Stadion


Leverkusen - BayArena

(Sa., 15.30 Uhr gegen Greuther Fürth)

ca. 9.000 Zuschauer: Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat am Freitag eine maximale Stadion-Auslastung von 30 Prozent festgelegt. Noch hat der Klub nicht verkündet, ob er diese am Samstag ausreizen wird. Die BayArena fasst insgesamt 30.210 Zuschauer, 30 Prozent davon wären 9.063 Fans.

Mainz - MEWA Arena

(Sa., 15.30 Uhr gegen den VfL Wolfsburg)

10.000 Zuschauer: Das Land Rheinland-Pfalz verschärfte die Vorgaben der Bunderegierung etwas und entschied, dass maximal 30 Prozent der Kapazität ausgelastet werden dürfen - aber maximal 10.000 Zuschauer. Für diese gilt in Mainz die 2G-Regel und Maskenpflicht im gesamten Stadion.

Hoffenheim - PreZero Arena

(Sa., 15.30 Uhr gegen Eintracht Frankfurt)

Geisterspiel: Obwohl laut dem Beschluss der Landesregierung Baden-Württemberg offiziell 750 Zuschauer zugelassen sind, verzichtet die TSG gänzlich auf Fans. "Dieser Beschluss ist für uns natürlich gleichbedeutend mit der Rückkehr zu sogenannten Geisterspielen. Wir bedauern dies sehr"" sagte Geschäftsführer Frank Briel.

Augsburg - WWK Arena

(Sa., 15.30 Uhr gegen den VfL Bochum)

Geisterspiel: Das bayerische Kabinett beschloss am Freitag eine Verschärfung der bundesweit beschlossenen Maßnahmen und hat Zuschauer gänzlich verboten. Der FC Augsburg wird also mindestens bis Jahresende vor leeren Rängen spielen

Bielefeld - SchücoArena

(Sa., 15.30 Uhr gegen den 1.FC Köln)

8.250 Zuschauer: Der Klub darf laut NRW-Regierung aktuell mit 30 Prozent der maximalen Kapazität planen. Unter der Woche wurden alle bereits verkauften Tickets storniert, am Freitag startete ein neuer Vorverkauf. Zutritt gibt es nur unter Einhaltung der 2G-Regel.

Dortmund - Signal-Iduna-Park

(Sa., 18.30 Uhr gegen den FC Bayern)

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15.000 Zuschauer: Nur 18,4 Prozent der 81.365 Plätze im Dortmunder Stadion werden den neuen Regelungen entsprechend am Samstagabend belegt sein. Stehplätze wird es nicht geben. Die zuvor 67.000 verkauften Tickets waren am Mittwoch bereits storniert worden.

Stuttgart - Mercedes-Benz Arena

(So., 15.30 Uhr gegen Hertha BSC)

Geisterspiel: Auch der VfB Stuttgart verzichtet auf die in Baden-Württemberg zugelassenen 750 Zuschauer. Man werde dafür kämpfen, "dass wir mit unseren bewährten Infektionsschutzkonzepten unter 2G-Bedingungen baldmöglichst unsere Fans zurück ins Stadion bekommen“, sagte Vorstandschef Thomas Hitzlsperger.

Mönchengladbach - Borussia-Park

(So., 17.30 Uhr gegen den SC Freiburg)

15.000 Zuschauer: Im "Schachbrett-Muster" wird die maximale Zuschauer-Anzahl angeordnet werden. Auch die Borussia hatte zuvor verkauft Tickets storniert und für das reduzierte Kontingent einen neuen Vorverkauf angesetzt. Im gesamten Stadion gilt Maskenpflicht.