24. Dezember 2018 / 14:24 Uhr

Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Norbert Wrobel feiert 70. Geburtstag

Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Norbert Wrobel feiert 70. Geburtstag

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Norbert Wrobel leitete 35 Jahre lang Spiele als Fußball-Schiedsrichter im Männer- und Nachwuchsbereich. 
Norbert Wrobel leitete 35 Jahre lang Spiele als Fußball-Schiedsrichter im Männer- und Nachwuchsbereich.  © Carola Martin
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Der Marienthaler Norbert Wrobel war viele Jahre Mitglied im Spielausschuss des Fußballkreises – am 2. Weihnachtstag feiert er seinen 70. Geburtstag.

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Kreisliga, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse – Norbert Wrobel hat schon viele Spielklassen unter seinen Fittichen gehabt. Viele Jahre engagierte sich der Marienthaler als Staffelleiter im Spielausschuss des früheren Fußballkreises Oberhavel, auch nach der Fusion zum Fußball-Großkreis Oberhavel/Barnim war er dort noch aktiv. Inzwischen hat er diese Aufgabe aus Altersgründen aufgegeben. „Das bedauere ich heute noch“, sagt der Spielausschuss-Vorsitzende Steffen Misdziol, der hinzufügt: „Ich kann ohne zu schmeicheln sagen: Er war mein bester Mann.“ Am Mittwoch, dem 2. Weihnachtsfeiertag, feiert Wrobel seinen 70. Geburtstag.

Eine Sache war dem Jubilar, der zuletzt den Falkenthaler Füchsen angehörte, in seiner langjährigen Funktionärstätigkeit immer besonders wichtig: Fairness. „Ich bilde mir ein, dass ich zu allen stets fair bin. Klar gibt es manchmal Streit, trotzdem versuche ich immer, eine gute Lösung für alle zu finden“, sagte Norbert Wrobel einmal. An seinen Amtsantritt nach dem Zusammenschluss der Kreise Gransee und Oranienburg im Jahr 1992 kann er sich auch deshalb immer noch gut erinnern, weil er gleichzeitig mit dem Rauchen aufhörte.

Im Altkreis Gransee war er aber auch vorher schon aktiv – als Schiedsrichter-Ansetzer hatte er bereits 1983 Karl-Heinz Stabrey beerbt. Als Referee war der Mann aus dem Zehdenicker Ortsteil übrigens seit 1975 auch selbst aktiv. 2010 trat er nach 35 Jahren – damals noch für den SV Altlüdersdorf aktiv – als Unparteiischer zurück. Er würde sich die Spielleitungen zu sehr zu Herzen nehmen, hätte nicht mehr genügen Abstand, begründete er damals seinen Entschluss, die Pfeife endgültig beiseite zu legen. „Ich wurde damals nur Schiedsrichter, weil der Bredereicher Verein keinen hatte“, erinnerte sich Wrobel einmal.

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Ich denke, man muss bei den Witterungsbedingungen kein Botaniker sein, um zu wissen, was uns für ein Platz erwartet – Oliver Richter, Trainer des Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen, vor dem Heimspiel gegen den FSV Bernau am 8. Dezember. Zur Galerie
"Ich denke, man muss bei den Witterungsbedingungen kein Botaniker sein, um zu wissen, was uns für ein Platz erwartet" – Oliver Richter, Trainer des Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen, vor dem Heimspiel gegen den FSV Bernau am 8. Dezember. ©
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Zum runden Leder war Norbert Wrobel sogar noch viel früher gekommen, im Jahr 1959 als Spieler von Motor Hennigsdorf. Sein Weg führte ihn später über Leegebruch und Velten in den Oberhavel-Norden nach Bredereiche. Dort arbeitete Wrobel als Sektionsleiter. Zu Hause hielten ihn Haus und Garten auf Trab.

„Dort haben wir oft unsere Ansetzungskonferenzen abgehalten“, erinnert sich Steffen Misdziol gerne, „das waren immer Ganztagsveranstaltungen, die er da mit seiner Frau auf die Beine gestellt hat.“ Bei den Vereinen sei Norbert Wrobel stets hochanerkannt gewesen, weil er bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Verfügung stand. „Es war eine unheimlich gute Zusammenarbeit. Er war immer ausgesprochen zuverlässig und fachlich sehr, sehr kompetent“, sagt Misdziol über seinen langjährigen Mitstreiter im Spielausschuss.

Wrobel: "Die 16. Mannschaft stelle ich mit den gesperrten Spielern"

„Er hat eigentlich sein ganzes Leben dem Fußball gewidmet. Er wollte ja eigentlich schon viel früher aufhören, aber ich konnte ihn immer noch einmal überreden“, so Misdziol. Auch heute habe er noch einen guten Draht zu dem Marienthaler. „Wir telefonieren immer noch ab und zu.“

Dass Norbert Wrobel auch die negativen Seiten des Geschäfts mit Humor nehmen kann, bewies er im Jahr 2007. Gleich 14 Spieler musste er als Staffelleiter der 1. Kreisklasse damals an einem Spieltag sperren. Anschließend regte er mit einem Augenzwinkern an, dass man doch künftig nur noch mit 15 Mannschaften starten könne. „Die 16. Mannschaft kann ich dann ja an den Spieltagen mit den jeweils gesperrten Akteuren bilden“, erklärte er. Ein anderes Mal wollte er angesichts der vielen regenbedingten Spielausfälle lieber zum Wasserball wechseln. Auch das war natürlich nur ein Spaß.

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