18. März 2018 / 13:11 Uhr

Brandenburgliga: TuS Sachsenhausen ringt Spitzenreiter nieder (mit Bildergalerie)

Brandenburgliga: TuS Sachsenhausen ringt Spitzenreiter nieder (mit Bildergalerie)

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Paul Döbbelin (l.) avancierte zum Matchwinner für den TuS.
Paul Döbbelin (l.) avancierte zum Matchwinner für den TuS. © Robert Roeske
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Brandenburgliga: Richter-Elf besiegt Aufstiegsanwärter Ludwigsfelder FC knapp.

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TuS 1896 Sachsenhausen – Ludwigsfelder FC 2:1 (2:1). Tore: 0:1 Hager (3.), 1:1, 2:1 Döbbelin (14., 45./FE). Zuschauer: 94.

Ausgerechnet gegen Spitzenreiter Ludwigsfelder FC landete der TuS 1896 Sachsenhausen den ersten Rückrundensieg. Nach umkämpften 90 Minuten siegten die Gastgeber bei schwierigen Bedingungen verdient mit 2:1. Ausgetragen wurde die Partie allerdings nicht im Elogora-Stadion, sondern auf dem Nebenplatz. Eine Entscheidung, die  TuS-Trainer Oliver Richter nicht gefiel, vor allem nicht der Zeitpunkt der Verlegung. „18 Minuten vor Spielbeginn entschied das Schiedsrichtergespann, die Partie zu verlegen. Die dadurch entstandene Hektik und Unruhe hätte man vermeiden können, das hat mich schon geärgert.“

Der nächste Nackenschlag für die Gastgeber sollte nach nur drei Minuten folgen: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterte der Gast passend zur Witterung eiskalt und traf zum 1:0 durch Hager. „Anschließend brauchten wir schon einige Minuten, um diesen Rückstand zu verdauen“, so Richter. Nach 14 Minuten war der TuS aber angekommen im Spiel, gleich die erste Chance saß. Florian Schulte steckte die Kugel gut durch und Paul Döbbelin traf sicher zum Ausgleich.

Bildergalerie: TuS Sachsenhausen besiegt Spitzenreiter Ludwigsfelde

Ludwigsfeldes Maxim Romanovski (l.) und Pascal Wolter (TuS Sachsenhausen) im Laufduell. Zur Galerie
Ludwigsfeldes Maxim Romanovski (l.) und Pascal Wolter (TuS Sachsenhausen) im Laufduell. ©
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Nur eine Minute später wäre die Partie bereits komplett gekippt, doch Christopher Groll traf nur den Innenpfosten. Anschließend hatte der Gastgeber die Partie im Griff, dem LFC fiel offensiv wenig ein gegen gut stehende Gastgeber. Wenige Augenblicke vor der erwärmenden Halbzeitpause hatte der TuS dann aber doch die Partie gedreht, Döbbelin verwandelte einen an ihm selbst verursachten Strafstoß sicher zum 2:1-Halbzeitstand. Auch in Halbzeit zwei sahen die Zuschauer weiterhin eine umkämpfte Partie, bei der es vor allem der Wind den Akteuren sehr schwer machte. Ludwigsfelde versuchte zwar vehement, den Ausgleich zu erzielen, blieb aber vor dem TuS-Gehäuse weitestgehend ungefährlich. Da auch Christopher Groll die beste TuS-Chance im zweiten Abschnitt nicht nutzen konnte, blieb es beim knappen Heimsieg des TuS. „Gerade nach den letzten Wochen ein sehr schöner Sieg für uns, der uns stolz macht“, zeigt sich Richter erfreut.

TuS 1896 Sachsenhausen: Schrobback – Weigt, Wolter, Höpfner, Schulte, A. Müller, Wunderlich (72. Rutzen), Groll (86. Wallroth), Kordecki, Döbbelin (90. Wulff), Pilz.

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