24. Oktober 2019 / 09:46 Uhr

Flutlichtduell: FC Eilenburg empfängt den FC International Leipzig

Flutlichtduell: FC Eilenburg empfängt den FC International Leipzig

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Trainer Nico Knaubel - Am 14.07.2017 stellte sich die erste Mannschaft des FC Eilenburg auf dem Burgberg in Eilenburg vor. Foto: Alexander Prautzsch
Nico Knaubel ist beim FC Eilenburg zurück auf der Trainerbank. Er hospitierte beim Nationalteam. © Alexander Prautzsch
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Fußball-Oberliga: Der FC Eilenburg empfängt den FC International Leipzig. Gelingt dem Team von Trainer Nico Knaubel der vierte Sieg in Folge?

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Nordsachsen. „Morgen, ja morgen, fang ich ein neues Leben an.“ Ganz so schlimm wie im unverwüstlichen Klassiker der Ersten Allgemeinen Verunsicherung wird es sicher nicht werden, aber immerhin: Dem FC Eilenburg steht morgen, ja morgen, der 10. Spieltag der Fußball-Oberliga ins heimische Haus. Ab 19 Uhr schaut der FC International Leipzig beim Tabellenvierten vorbei.

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Knaubel mit DFB-Erfahrungen im Gepäck

Zuletzt gab es unter dem schattigen Flutlicht des Ilburg-Stadions ein 5:3-Spektakel gegen Nordhausen II, dem folgten die ähnlich aufregenden Siege bei Fortuna Chemnitz (4:3 im Pokal) und das jüngste 3:2 in Bernburg. Dort feierte Trainer Nico Knaubel seine Rückkehr als Chef auf die Bank. Zuvor war er insgesamt zwei Wochen mit der sächsischen U18-Auswahl in Estland sowie mit dem deutschen U16-Nationalteam in Finnland und schwärmte anschließend: „Es war sensationell. Das Flair, die Stimmung, alles hat gepasst.“

Knaubel ist bekanntlich hauptberuflich beim sächsischen Verband angestellt und betreut die hiesigen Talente. Beim Nationalteam hospitierte der 39-Jährige derweil unter Trainer Michael Pruß und dessen Assistenten, dem einstigen Schalker Europapokal-Helden Mike Büskens. Knaubel war freilich mehr als ein schnöder Praktikant: „Man ist komplett eingebunden in Vorbereitung und Analyse und trifft sich auf Augenhöhe. Es macht Spaß.“ Zur guten Stimmung trugen sicher die guten Ergebnisse bei. Die U16 schlug Gastgeber Finnland zweimal (2:1 und 3:1). Mit Max Vogt von RB Leipzig gehörte immerhin ein Spieler aus Sachsen zur Mannschaft.

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Zwei Co-Trainer für Knaubel

Halbe Sachen macht man beim Deutschen Fußball-Bund ohnehin nicht. Der 20-Spieler-Kader wurde von einem14-köpfigen Funktionsteam betreut. An Bord unter anderem: Ein Lehrer, ein Psychologe und ein Arzt. Vielleicht etwas zu viel des Guten? „Darüber kann man streiten“, sagt Knaubel. „Es herrscht jedenfalls keine Langeweile. Jeder hat seine Aufgaben. Die Entwicklung geht überall dahin, dass du ein größeres Team hast, weil die Spezialisierung in allen Bereichen zunimmt.“


Selbst in Eilenburg stehen Knaubel mittlerweile zwei Co-Trainer zur Seite. Seit Saisonbeginn gehört neben Frank Thiele auch Arvid Schröpfer zu den Assistenten des FCE-Coachs. Schröpfer bestand seine Feuertaufe im Pokal-Fegefeuer von Fortuna Chemnitz mit Bravour.