21. Oktober 2019 / 14:31 Uhr

In personeller Bestbesetzung: FC Burgwedel lässt SV Uetze 08 nicht den Hauch einer Chance

In personeller Bestbesetzung: FC Burgwedel lässt SV Uetze 08 nicht den Hauch einer Chance

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Machte mit drei Toren den Unterschied: Burgwedels Jan-Henrik Matthes.
Machte mit drei Toren den Unterschied: Burgwedels Jan-Henrik Matthes. © Thomas Bork
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Das war deutlich: Der FC Burgwedel hat den SV Uetze 08 mit 6:2 geschlagen und sich weiter von den Abstiegsrängen abgesetzt. Das Team von Alexander Franke profitierte dabei vom Mitwirken von Jan-Henrik Matthes und Steffen Döscher, die einen Sahnetag erwischten. Uetzes Trainer Özen Keyik sprach von einem "blutleeren" Auftritt seiner Mannschaft. 

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In dieser Verfassung dürfte Aufsteiger FC Burgwedel mit dem Abstiegskampf rein gar nichts zu tun bekommen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Franke hat bei ihrem souveränen 6:2 (1:2)-Heimsieg über den SV Uetze 08 vielmehr gezeigt, dass sie in personeller Bestbesetzung auch mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel der Kreisliga 1 mithalten kann.

Die Bilder der Partie FC Burgwedel - SV Uetze 08:

Schmerz nach einem unabsichtlichen Tritt auf den Fuß: Burgwedels Benjamin Bohn (links)
 und Uetzes Nils Luther  (rechts). Zur Galerie
Schmerz nach einem unabsichtlichen Tritt auf den Fuß: Burgwedels Benjamin Bohn (links) und Uetzes Nils Luther (rechts). ©
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Matthes und Döscher machen den Unterschied

„Insbesondere das Mitwirken von Jan-Henrik Matthes und Steffen Döscher macht sich bei uns positiv bemerkbar“, betonte Franke – „die beiden bringen eine enorme Qualität auf den Platz.“ Gäste-Coach Özen Keyik bescherte der maue Auftritt seines Teams nach eigener Aussage eine schlaflose Nacht: „Das war ein Rückschlag, der so nicht eingeplant war. Aber ich denke, meine Spieler werden auch nicht gut geschlafen haben.“

Burgwedels Mittelfeldregisseur Matthes besorgte nach schöner Vorarbeit von Döscher das frühe 1:0 (4. Minute). In der Folge versäumten es die Platzherren, die Führung auszubauen. Und dann riss aus unerklärlichen Gründen der Spielfaden beim FC - das wurde prompt bestraft: Binnen drei Minuten drehten die Gäste die Partie, Joey Knoche (33.) und Justin Hencir (35.) trafen für die 08er. „Da hatten wir die Zügel in der Hand. Hätten wir in dieser Phase das dritte Tor erzielt, wäre die Sache wohl anders ausgegangen“, sinnierte Keyik.

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"60 Prozent zu geben, reicht eben nicht"

In der zweiten Hälfte versetzte die Heimelf den Uetzern mit einem Doppelschlag den vorzeitigen K.o.: Matthes krönte eine klasse Einzelaktion mit einem Schlenzer ins lange Eck (52.). Kurz darauf verlängerte Michael Wurszt eine Freistoß-Flanke von Matthes per Kopf in die Maschen (55.). Von den Gästen kam nun so gut wie gar nichts mehr. Der überragende Matthes mit seinem dritten Tor des Tages (70.), Döscher sehenswert aus der Distanz (74.) und Tim Beutinger (82.) erhöhten. „Bis auf die kurze Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit war das sehr ordentlich von uns“, resümierte Franke zufrieden. Die Gefühlslage bei Keyik sah deutlich anders aus. „Emotionslos und blutleer“ habe seine Elf agiert, regte sich der 08-Coach auf. „Das war erschreckend. Wir haben nie wirklich zu unserem Spiel gefunden, 60 Prozent zu geben, reicht eben nicht. In dem Fall schlägt das Kollektiv die Qualität.“

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