19. September 2020 / 15:07 Uhr

Dietmar Hamann kritisiert DFL für Paarung des Eröffnungsspiel hart: "Da fehlt mir jedes Verständnis"

Dietmar Hamann kritisiert DFL für Paarung des Eröffnungsspiel hart: "Da fehlt mir jedes Verständnis"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
TV-Experte Dietmar Hamann hat die Ansetzung des Bundesliga-Eröffnungsspiels deutlich kritisiert.
TV-Experte Dietmar Hamann hat die Ansetzung des Bundesliga-Eröffnungsspiels deutlich kritisiert. © Getty Images/imago images/Sven Simon (Montage)
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Dietmar Hamann befürchtet, dass die Bundesliga durch die Einseitigkeit des Eröffnungsspiels zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 mit Blick auf Ansehen und internationale TV-Vermarktung Schaden nehmen könnte. Die DFL kritisiert er für die Auswahl der Paarung.

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Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) für die Paarung des Bundesliga-Eröffnungsspiels zwischen Titelverteidiger FC Bayern und Schalke 04 am Freitagabend hart kritisiert. "Eine Sache noch zur Spielansetzung: Ich weiß nicht, wie die DFL auf die Idee kommen kann, die schlechteste Mannschaft im Kalenderjahr 2020 am ersten Spieltag nach München zu schicken", monierte der Sky-Experte am Samstag und verwies auf die erwartbare Einseitigkeit des Spiels. Tatsächlich dominierte der Triple-Sieger die Partie von Beginn an nach Belieben und gewann am Ende 8:0. Spannung? Fehlanzeige.

Hamann befürchtet, dass die Auswahl einer vom Verlauf her beinahe erwartbaren Paarung dem internationalen Ansehen der Bundesliga und damit auch den Vermarktungserlösen schaden könnte. "Wir haben gerade eine Diskussion über TV-Geld. Auslandsvermarktung ist ein großes Thema. Wenn 200 Länder zuschauen - das hilft natürlich nicht. Da fehlt mir jegliches Verständnis", sagte der 47-Jährige.

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Tatsächlich hätten die Vorzeichen des Eröffnungsspiels kaum klarer sein können. Nach dem Sieg konnten die Bayern auf eine Bilanz von nun 22 Pflichtspiel-Siegen in Folge verweisen. Für Schalke stand hingegen das 17. Bundesliga-Spiel ohne Sieg nacheinander zu Buche. Der frühere S04-Kapitän Olaf Thon analysierte am Samstag im Gespräch mit dem SPORTBUZZER: "Wenn Robert Lewandowski Glück in seinen Aktionen gehabt hätte, wäre es zweistellig geworden. Von daher ist das blamabel gewesen."