01. April 2020 / 22:39 Uhr

"Kicker": Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern unwahrscheinlich – kommt stattdessen Timo Werner?

"Kicker": Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern unwahrscheinlich – kommt stattdessen Timo Werner?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern nimmt laut Kicker Abstand von einer Transfer-Offerte für Leroy Sané. Stattdessen könnte Timo Werner wieder in den Fokus rücken.
Der FC Bayern nimmt laut "Kicker" Abstand von einer Transfer-Offerte für Leroy Sané. Stattdessen könnte Timo Werner wieder in den Fokus rücken. © imago images/Montage
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Der FC Bayern München nimmt offenbar Abstand von einem erneuten Transfer-Vorstoß bei Nationalspieler Leroy Sané. Das berichtet der "Kicker". Demnach soll mit Timo Werner ein anderer DFB-Profi wieder hoch im Kurs des FCB stehen.

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Der FC Bayern München geht hinsichtlich eines Transfer-Vorstoßes bei Nationalspieler Leroy Sané offenbar auf Abstand und wendet sich stattdessen anderen Zielen zu. Das berichtet der Kicker. Demnach soll unter anderem Sanés DFB-Kollege Timo Werner von RB Leipzig wieder verstärkt in den Fokus der Münchner gerückt sein.

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Der avisierte Wechsel des Stars von Manchester City nach München hatte sich im vergangenen Jahr zu einer Hängepartie entwickelt, nachdem der 24-Jährige sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Zum Zeitpunkt seiner Verletzung stand der Linksaußen unmittelbar vor einem Transfer zum deutschen Rekordmeister. Anschließend wurde der Wechsel auf Eis gelegt - und auch im Winter-Transferfenster nicht wieder warm.

Zweifel beim FC Bayern: Will Leroy Sané wirklich kommen?

Laut Kicker soll es beim FCB Zweifel geben, ob Sané wirklich zum Deutschen Meister wechseln wolle. Für interne Diskussionen soll gesorgt haben, dass Sané seine Zusage zwei Mal widerrufen haben soll, nachdem er zur Agentur Lian Sports gewechselt war. Deshalb lote man nun andere Optionen aus - darunter auch eine neuerliche Offerte für Timo Werner, dem man im Sommer noch deutlich abgesagt hatte.

Werner ist in der aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Bundesliga-Saison mit bisher 21 Saisontoren der zweitbeste Torschütze der Bundesliga - hinter Bayern-Superstar Robert Lewandowski. Insbesondere wegen der Dominanz des Polen im FCB-Angriff hatte man dem deutschen Nationalspieler eine Absage erteilt.

Dieses Veto soll von Sportdirektor Hasan Salihamidzic und dem damaligen Trainer Niko Kovac formuliert worden sein, während der damalige Präsident Uli Hoeneß genau wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eher pro Werner waren. Ebenso wie Kovacs damaliger Co-Trainer Hansi Flick, der nun Chefcoach des Meisters ist. Der Vorteil bei Werner: er kann aufgrund einer Klausel für 50 bis 60 Millionen Euro wechseln.

In den letzten Wochen gab es immer wieder Meldungen, wonach ein Transfer von Sané zum FCB keinesfalls gesichert sei. Zum einen sollen inzwischen auch die spanischen Topklubs FC Barcelona und Real Madrid auf die vertragliche Situation des Nationalspielers aufmerksam geworden sein. Zum anderen hat Sané eine Verlängerung seines Vertrages bei ManCity noch nicht ausgeschlossen haben. Der Kontrakt endet 2021.

Sané feierte Ende Februar sein Comeback nach einem Kreuzbandriss

Ende Februar feierte Sané nach insgesamt 208 Tagen Verletzungspause in einem Spiel der U23 der Citizens sein Comeback. "Es ist noch ein Stück, bis ich bei 100 Prozent bin und auf dem Niveau, auf dem ich vorher war. Daran gibt es gar keine Zweifel", sagte Sané auf der Klub-Website des englischen Meisters. "Natürlich wäre es gut, wenn ich so schnell wie möglich wieder zu meiner Bestform zurückkehren könnte, so wie es vorher war. Aber ich mache mir deswegen nicht allzu viel Druck."

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Ob Sané nochmal für die Premier-League-Mannschaft der Engländer zum Einsatz kommt, ist angesichts der Coronavirus-Pandemie ungewiss. Die Saison in England pausiert mindestens bis zum 30. April. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sogar abgebrochen werden muss.