29. März 2020 / 09:18 Uhr

Hansi Flick über seinen neuen Vertrag, die Corona-Krise und einen Trainingsstart beim FC Bayern

Hansi Flick über seinen neuen Vertrag, die Corona-Krise und einen Trainingsstart beim FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hansi Flick brachte den FC Bayern nach der Trennung von Trainer Niko Kovac wieder in die Spur.
Hansi Flick brachte den FC Bayern nach der Trennung von Trainer Niko Kovac wieder in die Spur. © imago images/Sven Simon
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Bayern-Trainer Hansi Flick äußert sich in der Bundeslia-Spielpause zu seiner Zukunft und zur möglichen Fortsetzung der Saison. Zudem erklärt er, wie es die Münchner mit einer Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings halten werden.

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Für Trainer Hansi Flick ist die Klärung seiner Zukunft beim FC Bayern mitten in der Corona-Krise nicht vordringlich. "Es gibt gerade wichtigere Dinge als meine Zukunft", sagte der 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatten sich mit dem Coach Ende 2019 zunächst darauf verständigt, dass er "mindestens" bis zum Sommer Cheftrainer bleibe.

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Nach einer Siegesserie in der Rückrunde und der Rückkehr an die Bundesliga-Spitze gilt Flicks Weiterbeschäftigung als sicher. "Wir hatten einen guten Lauf, wir haben erfolgreichen Fußball gespielt", sagte der Nachfolger von Niko Kovac zum Auftreten seiner Mannschaft vor der Aussetzung des Spielbetriebs vor zwei Wochen. Die Münchner lagen in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League auf Triple-Kurs.

Bayern-Trainer Flick schreibt Titel in dieser Saison nicht ab

Trotz der ungeklärten Lage rund um eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs hat Flick die möglichen Titel noch nicht abgeschrieben. "Ich glaube schon, dass die Saison weitergespielt wird. Ich denke da positiv", sagte der Bayern-Coach zu einer möglichen Fortsetzung der Spielzeit, die es aber nicht vor Mai geben wird. Allerdings sei wegen der Corona-Pandemie inzwischen wohl "jedem bewusst, dass es nur mit Geisterspielen geht, die Saison zu Ende zu spielen". Die Sehnsucht nach dieser Notlösung wachse auch bei den Münchner Profis.

Die Bayern-Trainer seit Giovanni Trapattoni

<b>Giovanni Trapattoni</b> (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen Was erlauben Strunz? und Ich habe fertig im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. Zur Galerie
Giovanni Trapattoni (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen "Was erlauben Strunz?" und "Ich habe fertig" im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. ©

Als ersten Schritt würden sich alle wieder "auf Training draußen" freuen. Einige wenige Klubs hatten damit zuletzt in Kleingruppen schon begonnen. "Der FC Bayern wird da anders beäugt", sagte Flick zu diesem Vorgehen, das in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung sehr sensibel ist. Flick wünscht sich ein einheitliches Verhalten. Die DFL hat allen Bundesliga-Vereinen zunächst bis zum 5. April zu individuellem Training geraten. "Wir tun gut daran, wenn wir eine Vorbildfunktion ausüben", sagte Flick angesichts der großen öffentlichen Wirkung des Profifußballs.