08. August 2020 / 14:11 Uhr

Acht Jahre nach dem "Finale dahoam": Das wurde aus den Stars des FC Bayern und des FC Chelsea

Acht Jahre nach dem "Finale dahoam": Das wurde aus den Stars des FC Bayern und des FC Chelsea

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Finale dahoam, in dem die Bayern mit Bastian Schweinsteiger (links) und Philipp Lahm den Champions-League-Titel 2012 an den FC Chelsea und Didier Drogba verloren, ist wohl das größte Trauma in der Vereinsgeschichte der Münchener.
Das "Finale dahoam", in dem die Bayern mit Bastian Schweinsteiger (links) und Philipp Lahm den Champions-League-Titel 2012 an den FC Chelsea und Didier Drogba verloren, ist wohl das größte Trauma in der Vereinsgeschichte der Münchener. © Imago Images/Montage
Anzeige

Acht Jahre nach dem "Finale dahoam" treffen der FC Bayern München und der FC Chelsea im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League erneut aufeinander. Der SPORTBUZZER beleuchtet, was aus den Stars von 2012 wurde.

Anzeige

Es ist wohl mit das größte Trauma, das der FC Bayern München in seiner Geschichte erlitten hat: Die Niederlage im "Finale dahoam", dem in der Münchener Allianz Arena ausgetragenen Endspiel der Champions League 2012. Nach einer über weite Strecken klar überlegen geführten Partie zog der FCB gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen mit 3:4 den Kürzeren. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der SPORTBUZZER nimmt vor der Neuauflage des Duells im Achtelfinale-Rückspiel der Königsklasse an diesem Samstag (21 Uhr, Sky) unter die Lupe, was aus den 22 Akteuren wurde, die damals auf beiden Seiten in der Startelf standen.

Galerie: "Finale dahoam" - Das wurde aus den Spielern in der Startelf

"Finale dahoam": Das wurde aus den Spielern, die in der Startelf standen

Der SPORTBUZZER zeigt, was aus den Spielern wurde, die in der Startelf des „Finale dahoam“ standen. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER zeigt, was aus den Spielern wurde, die in der Startelf des „Finale dahoam“ standen. ©

Lediglich drei Spieler sind im Vergleich zu 2012 noch bei ihrem damaligen Team verblieben. Alle tragen das Bayern-Trikot: Neben Jerome Boateng sind dies Torwart Manuel Neuer, der seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister in diesem Frühjahr noch einmal bis 2023 verlängert hat, und FCB-Urgestein Thomas Müller. Auch die offensive Allzweckwaffe im Kader von Trainer Hansi Flick hat in diesem Jahr ein neues Arbeitspapier unterschrieben, das ebenfalls bis 2023 gültig ist. Bei den "Blues" dagegen steht kein Spieler aus der Anfangself des "Finale dahoam" heute noch im Aufgebot - dafür sitzt eine Identifikationsfigur der Titelgewinner von 2012 auf der Trainerbank: Ex-Mittelfeldstar Frank Lampard ist seit Sommer 2019 Chelsea-Coach.

Mehr vom SPORTBUZZER

Die besseren Karten für den Einzug ins Viertelfinale im aktuellen Wettbewerb - und damit auf das Finalturnier in Lissabon - haben eindeutig die Bayern, die das Hinspiel an der Londoner Stamford Bridge Ende Februar mit 3:0 gewannen, noch bevor die UEFA entschied, ihre Klubwettbewerbe wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie ab März auszusetzen. Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack, der für beide Mannschaften spielte (2002 bis 2006 bei Bayern, 2006 bis 2010 bei Chelsea), sieht die Münchener einer komfortablen Ausgangsposition. Die Gründe erklärt im SPORTBUZZER-Interview.