01. September 2021 / 17:29 Uhr

Falsche Mail-Adresse? Neuer Wirbel um geplatzten Kostic-Transfer zu Lazio Rom

Falsche Mail-Adresse? Neuer Wirbel um geplatzten Kostic-Transfer zu Lazio Rom

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Wechsel von Filip Kostic zu Lazio Rom ist geplatzt.
Der Wechsel von Filip Kostic zu Lazio Rom ist geplatzt. © IMAGO/osnapix/Montage
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Streik-Profi Filip Kostic muss bei Eintracht Frankfurt bleiben. Bis Ende der Wechselfrist kam kein Transfer zu Interessent Lazio Rom zustande. Nun sind Berichte aufgetaucht, wonach Lazio ein Angebot für den Flügelflitzer an eine falsche Mail-Adresse geschickt habe.

Der geplatzte Wechsel von Eintracht Frankfurts Flügelflitzer Filip Kostic zu Lazio Rom sorgt weiter für Diskussionen. Lazio Roms Manager Igli Tare wollte Berichte, wonach der Klub ein Angebot an eine falsche Mail-Adresse geschickt habe, nicht kommentieren. "Dazu möchte ich nichts sagen. Es macht keinen Sinn mehr, darüber zu sprechen", sagte der frühere Bundesligaprofi bei Spox und Goal am Mittwoch. "Wir hätten Filip Kostic gerne verpflichtet. Aber das ist jetzt Geschichte."

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Die Eintracht dementierte bei Spox und Goal zudem eine Darstellung des italienischen Transferexperten Gianluca di Marzio. Dieser hatte behauptet, der Bundesligist habe den Römern vier Tage vor Transferschluss eine falsche E-Mail-Adresse genannt, an die das offizielle Angebot geschickt werden sollte.

"Bis zum vergangenen Wochenende stand ein Vereinswechsel im Raum. Da bis zum Ablauf der Transferfrist (...) kein für Eintracht Frankfurt akzeptables Angebot eingegangen ist, wird Kostic auch künftig für die Eintracht spielen", hatten die Frankfurter am Dienstagabend mitgeteilt. Verschiedenen Medienberichten zufolge sollen die Frankfurter gegenüber Kostic beteuert haben, dass Lazio keine Offerte für ihn abgegeben habe.

Der wechselwillige Serbe hatte mit seinem Trainingsstreik vergangene Woche für Aufsehen gesorgt. Lazio-Manager Tare sagte Anfang der Woche gegenüber der Bild, dass die Römer von der Eintracht gebeten wurden, ein schriftliches Angebot zu machen. "Das haben wir per Mail, wie gewünscht, bestätigt. Danach wurde öffentlich gesagt, dass kein Angebot vorliege", sagte Tare demnach. Allerdings sollen sich beide Klubs auch bei der Ablösesumme nicht einig gewesen sein.