05. August 2020 / 22:54 Uhr

Europa League: Manchester United und Inter Mailand im Final-Turnier in NRW dabei

Europa League: Manchester United und Inter Mailand im Final-Turnier in NRW dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jesse Lingard (l.) traf für Manchester United gegen LASK, Inters Romelu Lukaku (r.) erzielte ein Tor gegen Getafe. 
Jesse Lingard (l.) traf für Manchester United gegen LASK, Inters Romelu Lukaku (r.) erzielte ein Tor gegen Getafe.  © imago images/Sportimage
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Die beiden Spitzenteams Inter Mailand und Manchester United haben sich im Achtelfinale gegen ihre Gegner durchgesetzt und das Europa-League-Finalturnier in NRW erreicht. United setzte sich gegen LASK Linz durch, Inter Mailand schlug den FC Getafe.

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Die ersten vier Teilnehmer für das Finalturnier der Europa League stehen fest! Am Mittwochabend erreichten Manchester United und Inter Mailand das Viertelfinale, nachdem zuvor bereits Schachtar Donezk und der FC Kopenhagen ins Finalturnier in Gelsenkirchen, Köln, Duisburg und Düsseldorf einzogen. United reichte gegen den LASK Linz ein 2:1-Sieg, nachdem die Mannschaft von Ole Gunnar Solskjaer schon vor der Corona-Pause mit 5:0 in Österreich gewann. Inter Mailand setzte sich im Entscheidungsspiel gegen den FC Getafe mit 2:0 durch.

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United ging mit angezogener Handbremse ins Spiel und Trainer Solskjaer wechselte munter durch. Sowohl Marcus Rashford als auch Topstürmer Bruno Fernandes mischten erst gar nicht mit. Bei Manchester, das unbedingt Borussia Dortmunds Star-Spieler Jadon Sancho verpflichten möchte, war zu merken, dass es eigentlich um nichts mehr ging. So machten die Hausherren nur das Nötigste – und mussten sogar zwischenzeitlich einen Rückstand hinnehmen. LASK-Außenverteidiger Philipp Wiesinger zirkelte den Ball aus 25 Metern ins Tor (54.). Doch schon drei Minuten später glich Jesse Lingard (57.) aus. Kurz vor Schluss erzielte der eingewechselte Anthony Martial das 2:1 für United.

Inter siegt im K.-o.-Spiel gegen Getafe

Das Mailand-Spiel wurde im K.-o.-Spiel entschieden, weil das Hinspiel vor der Corona-Zwangspause im März ausgefallen war. Deshalb fand die Partie auch bereits in Gelsenkirchen statt – einem Spielort des Finalturniers. Der Belgier Romelu Lukaku erzielte in der 33. Minute das 1:0 für Inter. Inter-Verteidiger Alessandro Bastoni spielte einen langen Ball auf Lukaku, der sich gegen seinen Mitspieler durchsetzte und aus spitzem Winkel verwandelte.

Mächtig Glück hatten die Italiener in der zweiten Halbzeit. Getafe drückte durchgehend auf ein Tor – und verschoss sogar einen Elfmeter. Diego Godin spielte den Ball bei einer Flanke in den Inter-Strafraum mit der Hand. Erst durch den Video-Beweis wurde dann allerdings auf Handspiel entschieden. Den fälligen Strafstoß schoss Jorge Molina aber am Tor vorbei. Wenig später schoss der gerade eingewechselte Christian Eriksen das entscheidende 2:0.

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Auch Donezk und Kopenhagen für Final-Turnier qualifiziert

Zuvor hatte der VfL Wolfsburg das Endrunden-Turnier in der Europa League klar verpasst. Der Bundesligist verlor am Mittwochabend auch das Achtelfinal-Rückspiel bei Schachtar Donezk mit 0:3. Der FC Kopenhagen gewann ebenfalls mit 3:0 gegen Istanbul Basaksehir und zog neben Donezk ins Finalturnier ein.

Das Finalturnier der Europa League wurde nach Nordrhein-Westfalen vergeben. In Köln, Duisburg, Düsseldorf und Gelsenkirchen werden die Spiele vom 10. bis 21. August stattfinden. Aus Deutschland spielen am Donnerstag noch Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt.