06. Mai 2021 / 22:56 Uhr

Europa League kompakt: ManUnited trotz Pleite im Finale, Villarreal schreibt Geschichte

Europa League kompakt: ManUnited trotz Pleite im Finale, Villarreal schreibt Geschichte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stehen sich im Finale der Europa League gegenüber: Manchester United und der FC Villarreal.
Stehen sich im Finale der Europa League gegenüber: Manchester United und der FC Villareal. © Getty / Imago / Insidefoto (Montage)
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Die Final-Paarung in der Europa League am 26. Mai in Gdansk lautet Manchester United gegen den FC Villarreal. Während ManUnited eine Niederlage bei der AS Rom zum Finaleinzug genügte, biss sich der FC Arsenal an Villarreal die Zähne aus. Die Spanier schrieben Geschichte.

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AS Rom - Manchester United 3:2 (Hinspiel: 2:6, Gesamtergebnis: 5:8)

Manchester United hat zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der Europa League erreicht. Nach dem klaren 6:2-Sieg im Hinspiel im Old Trafford schonte die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Solskjaer im Rückspiel bei der Roma ihre Kräfte und konnte sich eine 2:3 (1:0)-Niederlage zum Weiterkommen leisten. Schon zur Halbzeit machte Topstürmer Edinson Cavani alles klar. Durch seinen Treffer in der 39. Minute brauchte der künftige Klub von Star-Trainer José Mourinho nach der Pause mindestens fünf Treffer zum Weiterkommen. Und die Roma traf durch Edin Dzeko (57.), Bryan Cristante (60.) und Nicola Zalewski (83.) auch drei Mal - allerdings auch nochmal Cavani auf der Gegenseite (68.).

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Manchester United kann nun auf den zweiten Europa-League-Sieg nach 2017 hoffen. Damals setzte sich United unter Coach Mourinho in Solna gegen Ajax Amsterdam durch. Nun wartet im Finale in Gdansk am 26. Mai der FC Villarreal.

FC Arsenal - FC Villarreal 0:0 (Hinspiel 1:2, Gesamtergebnis: 1:2)

Der FC Arsenal um den deutschen Nationalspieler Bernd Leno hat es verpasst, für das zweite rein-englische Finale der Europa League nach 2019 zu sorgen. Das 0:0 gegen den spanischen Topklub FC Villarreal genügte den "Gunners" nicht zum Weiterkommen, da das Hinspiel gegen das "Gelbe U-Boot", wie der La-Liga-Verein genannt wird, mit 1:2 verloren ging.



Arsenal um Ex-BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang fehlte lange Zeit der Zug zum Tor. Ein Pfostenschuss des nach seiner Malaria-Erkrankung wiedergenesenen Angreifers per Volley war allerdings die beste Chance des Teams von Trainer Mikel Arteta im gesamten ersten Durchgang (26.). Die zweite Halbzeit startete der Europa-League-Finalist von 2019 (Niederlage gegen Chelsea) äußerst druckvoll. Nicolas Pépé setzte erst einen Volley neben das Tor der Spanier (47.), dann lupfte Youngster Emile Smith Rowe ebenfalls daneben (50.).

Arsenal drückte weiter, doch das von Ex-"Gunners"-Coach Unai Emery trainierte Villarreal hielt der gegnerischen Offensive stand. Aubameyang, der in der 80. Minute ausgewechselt wurde, verpasste kurz vor Ende per Pfosten-Kopfball die große Chance auf das 1:0, das für das Final-Ticket genügt hätte. So sicherte sich Villarreal die erste Europapokal-Endspiel-Teilnahme der Klubgeschichte. Mit einem Sieg im Finale gegen ManUnited würde sich der Sechstplatzierte der La Liga für die kommende Champions-League-Saison qualifizieren.