19. Januar 2021 / 08:36 Uhr

Erzgebirge Aue kündigt an: "Vorkommnisse werden knallhart aufgearbeitet"

Erzgebirge Aue kündigt an: "Vorkommnisse werden knallhart aufgearbeitet"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Keine Mindestabstände und teilweise keine Mund-Nase-Bedeckung: Die Helfer des FC Erzgebirge Aue sorgen im Nachhinein für Ärger.
Keine Mindestabstände und teilweise keine Mund-Nase-Bedeckung: Die Helfer des FC Erzgebirge Aue sorgen im Nachhinein für Ärger. © Picture Point
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Sie sollten beim Schnee schippen helfen, den Rasen im Stadion im Notfall von der weißen Pracht befreien. Tatsächlich sorgten die 30 bis 40 Fans des FC Erzgebirge Aue beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf aber vor allem für jede Menge Ärger, weil sie sich nicht an die Hygienevorschriften hielten. Der DFB ermittelt. Der Verein reagiert nun ebenfalls.

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Aue. Geschäftsführer Michael Voigt von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat nach der Anwesenheit von Zuschauern beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Aufklärung angekündigt. „Ich möchte mich als Geschäftsführer des FC Erzgebirge Aue in aller Form für das Fehlverhalten einiger Personen entschuldigen. Die Vorkommnisse werden knallhart aufgearbeitet“, sagte Voigt dem Online-Portal „Tag24“ (Dienstag).

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Etwa 30 bis 40 Personen aus der Fanszene hatten die Partie am Samstag gegen Düsseldorf auf der Gegengeraden verfolgt. Sie waren vom Verein für den Fall von plötzlich eintretendem Schneefall für die Beräumung des Platzes vorgesehen. Einige Personen trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung, was gegen das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) verstößt. Zudem wurde der Mindestabstand nicht eingehalten.

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„Für diese Personen galten die vorgeschriebenen Abstandsregeln, deren Einhaltung wir auch während des Spiels angemahnt hatten. Leider gab es einige schwarze Schafe, die sich nicht an die Absprachen hielten und unser Vertrauen missbraucht haben“, erklärte Voigt.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach den Vorkommnissen ein Ermittlungsverfahren gegen den FC Erzgebirge eingeleitet. Außerdem wurde der Verein von der DFL um eine Stellungnahme gebeten.