26. November 2019 / 15:23 Uhr

Erstmals zu Null: VfB Peine trotzdem enttäuscht

Erstmals zu Null: VfB Peine trotzdem enttäuscht

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Starkes Comeback: Jana Schrader (rechts) zeigte bei ihrem ersten Spiel in dieser Saison eine starke Leistung, dennoch kam der VfB Peine gegen die SG Isenbüttel nicht über ein 0:0 hinaus.
Starkes Comeback: Jana Schrader (rechts) zeigte bei ihrem ersten Spiel in dieser Saison eine starke Leistung, dennoch kam der VfB Peine gegen die SG Isenbüttel nicht über ein 0:0 hinaus. © Isabell Massel
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Sie hatten so viele Spielerinnen im Kader wie noch nie in der Saison, erstmals kassierten sie kein Gegentor und Ex-Kapitänin Jana Schrader gab ein starkes Comeback – und doch haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfB Peine das Kellerduell gegen die SG Isenbüttel-Meine nicht gewonnen. Das Saison-Debüt von Trainer Michael Brennecke endete 0:0.

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VfB Peine – SG Isenbüttel-Meine 0:0. Der Letzte beim Vorletzten: Der VfB hätte mit einem Sieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen können. Doch es klappte nicht. „Positiv ist, dass wir zu Null gespielt haben, andererseits ist das Ergebnis auch eine Enttäuschung aufgrund unserer starken zweiten Hälfte. Leider haben wir uns dafür nicht belohnt“, bedauerte VfB-Trainer Michael Brennecke.

Bei seinem Debüt als Nachfolger von Dave Stets hatte er unter anderem mit Jana Schrader und Linda Klingenberg auf zwei Spielerinnen zurückgreifen können, die schon in der Landesliga zu den Leistungsträgerinnen beim VfB gehörten. Klingenberg hatte auch eine von zwei Großchancen des VfB in Halbzeit eins. Nach einem feinen Solo strich ihr Schuss jedoch am langen Pfosten vorbei (32.).

Schrader gestaltete erst das VfB-Spiel im Mittelfeld, wechselte dann in die Innenverteidigung. „Sie hat erst zweimal wieder mit der Mannschaft trainiert. Aber es war so, als ob sie nie weggewesen wäre“, stellte Michael Brennecke erfreut fest.

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In der ersten Halbzeit hatte er noch ein in den Spielanteilen ausgeglichenes Kellerduell gesehen, in dem der VfB allerdings die besseren Möglichkeiten gehabt habe. Selin Topatar etwa war in einer Eins-gegen-Eins-Situation von der SG-Keeperin nur durch eine Glanzparade zu stoppen (39.).

Zudem klagte der VfB-Coach über Pech bei einem nicht gegebenen Elfmeter. Selin Topatar war nach einem Dribbling zu Fall gebracht worden. „So eindeutig wie es später auf einem Video zu sehen war, hatte ich es zunächst aber auch nicht gesehen“, merkte Brennecke an.

Nach der Pause übernahm der VfB dann das Kommando. „Es ging fast nur noch in eine Richtung. Hundertprozentige Chancen haben wir aber nicht mehr herausgespielt“, bedauerte der Coach, der sich sogar noch bei Keeperin Natasha Rother bedanken musste, dass die Peinerinnen nicht noch verloren. Denn bei einem Konter bekam sie gerade noch die Fingerspitzen an einen SG-Schuss. „Den hat sie gut gehalten“, lobte der Coach, der die Bestnote aber an Linksverteidigerin Katrin Mundt verteilte. „Sie hat gefühlt keinen Zweikampf verloren.“

Tore: Fehlanzeige.