28. März 2022 / 17:16 Uhr

Erst Arsenal, dann Bayern: Wolfsburgerinnen vor bislang wichtigster Woche der Saison

Erst Arsenal, dann Bayern: Wolfsburgerinnen vor bislang wichtigster Woche der Saison

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Schwere Aufgabe: Die VfL-Frauen (in Grün) haben am Donnerstag Arsenal zu Gast.
Schwere Aufgabe: Die VfL-Frauen (in Grün) haben am Donnerstag Arsenal zu Gast. © (c) PA Wire
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Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg steht jetzt die bisher wichtigste Woche dieser Saison bevor - mit den Spielen gegen Arsenal London und Bayern München. Das Team aus der Autostadt hofft dafür auf ordentlich Unterstützung von den Fans.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stehen vor ihrer bisher wichtigsten Fußball-Woche der laufenden Saison: Am Donnerstag (18.45 Uhr) trifft der Vizemeister im Rahmen der Champions League im Viertelfinal-Rückspiel auf Arsenal London und kämpft um den Einzug ins Halbfinale, nur vier Tage später folgt das Bundesliga-Gipfeltreffen gegen Meister Bayern München (14 Uhr) im AOK-Stadion. Nach dem 1:1 im Hinspiel ist für den VfL gegen die Engländerinnen noch alles drin. Fest steht: Die Wolfsburgerinnen können sich auf ordentlich Unterstützung verlassen - am Montag waren bereits 9.000 Tickets verkauft. Kapitänin Alexandra Popp wünschte sich nach dem Duell in London, dass vor dem Punkt "vielleicht sogar eine zweistellige Zahl steht", um ein tolles Fußball-Event zu feiern.

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Der bisherige Zuschauer-Rekord der Frauen in der VW-Arena liegt bei 10.791. 2014 empfing der Vizemeister in der Königsklasse im Halbfinal-Rückspiel Turbine Potsdam im großen Stadion. Es war ein hitziges Duell, am Ende setzte sich der VfL dank Tore von Doppelpackerin Popp, Martina Müller und Nadine Keßler mit 4:2 durch und zog ins Finale ein. Dort gewannen die Grün-Weißen mit 4:3 gegen Tyresö. Zum Vergleich: Bei der Arena-Premiere im Vorjahr (ebenfalls gegen Arsenal) versammelten sich 8173 Zuschauende in der Volkswagen-Arena. Die allgemein höchste Zuschauerzahl bei den Wolfsburgerinnen wurde am letzten Spieltag der Saison 2013/14 gegen den 1. FFC Frankfurt verzeichnet, als 12.464 Zuschauende den entscheidenden 2:1-Sieg im Rennen um die Meisterschaft im VfL-Stadion am Elsterweg sahen.

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Arsenal durfte sich am Wochenende ausruhen, ihr Liga-Spiel gegen Tottenham fiel wegen Corona-Fällen im Team des Gegners aus. Die VfLerinnen setzten mit dem deutlichen 4:1 in Frankfurt vor der Hammer-Woche parallel ein Ausrufezeichen. "Wir haben im Hinspiel noch nicht unser wahres Gesicht gezeigt", merkte unter anderem Lena Oberdorf an. Und auch ins Spiel gegen die Bayern, so die 20-Jährige, könnte der Vizemeister "selbstbewusst reingehen".

Die Münchnerinnen siegten ihrerseits am Sonntag stark ersatzgeschwächt mit 4:0 gegen Essen und wurden zur Unzeit von einer Corona-Welle erwischt. Linda Dallmann, Jovana Damnjanovic, Franziska Kett, Karolina Lea Vilhjalmsdottir, Carina Wenninger und Sarah Zadrazil haben sich infiziert und fallen sicher für das Viertelfinal-Rückspiel gegen PSG am Mittwoch aus. Keine einfache Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer, die eine 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel drehen muss. In Wolfsburg wird aber wieder mit dem Sextett gerechnet.

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Der Kampf um die Meisterschaft ist so eng wie schon lange nicht mehr, nur ein Punkt trennt Spitzenreiter VfL (47 Punkte) von den Bayern (46). Tickets für die beiden Spitzenspiele können weiterhin im Online-Shop erworben werden. Fans, die über keinen Online-Account verfügen, können für die Partie gegen Arsenal bis zum Anpfiff am 31. März im Service-Center im Fanhaus an der VW-Arena und im Vorfeld in der VfL-Fan-Welt in der City-Galerie Eintrittskarten erwerben. Alle Zuschauenden (bis auf Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre) müssen an beiden Spieltagen nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder genesen sind.

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