16. März 2018 / 12:53 Uhr

Enis Djerlek und Imre Kalman übernehmen Oranienburg: "Wir haben große Erwartungen"

Enis Djerlek und Imre Kalman übernehmen Oranienburg: "Wir haben große Erwartungen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Imre Kalman (l.) und Enis Djerlek coachen ab Sommer den Oranienburger FC Eintracht.
Imre Kalman (l.) und Enis Djerlek coachen ab Sommer den Oranienburger FC Eintracht. © Knut Hagedorn
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Brandenburgliga: Nachfolger von Hans Oertwig beim Oranienburger FC Eintracht kommen aus den eigenen Reihen.

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Der Oranienburger FC Eintracht hat am Freitagvormittag die Nachfolger für Trainer Hans Oertwig präsentiert, der im Sommer beim Fußball-Brandenburgligisten aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Das neue Trainer-Duo kommt aus den eigenen Reihen: Enis Djerlek, seit 2012 Oertwigs Co-Trainer beim OFC, als Chefcoach und Imre Kalman, noch Trainer der Oranienburger Landesklassen-Mannschaft, als sein Co-Trainer werden die Mannschaft ab der kommenden Saison gemeinsam betreuen.

„Eine wichtige Personalie“ hätten die Oranienburger nach fast sechs Jahren unter Hans Oertwig zu vermelden, verkündete OFC-Präsident Jürgen Peter vorab. Vor allem Kontinuität sei den Verantwortlichen bei der Trainerwahl wichtig gewesen. Die Mannschaft habe sich längst zu einer festen Größe in der Brandenburgliga entwickelt.

Djerlek und Kalman sollen auch künftig dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben, würden sich im Jugendbereich gut auskennen, so Jürgen Peter. Außerdem schließt Djerlek auch externe Neuzugänge nicht aus, wobei vor allem ehemalige Oranienburger im Blickfeld stehen. Und die Talente aus dem eigenen Stall sollen gehalten werden.

Wer den Kreisstadt-Club aus Oberhavel trainierte, saß meist fest im Sattel. Sieben Übungsleiter haben sich in den vergangenen 15 Jahren beim Oranienburger FC Eintracht versucht. Einer war sogar zweimal da. In der Saison 2018/2019 wird es einen neuen OFC-Trainer geben, denn Hans Oertwig bestreitet seine letzte Saison in Oranienburg. Der Sportbuzzer hat alle Oranienburger Trainer seit 2002 im Überblick.

Frank Rohde (September 2002 bis Juni 2003): Der Ex-Bundesligaprofi (Hamburger SV, Hertha BSC) war bis dato Sportlicher Leiter beim OFC. Er löste zu Beginn seiner ersten Oranienburger Amtszeit Gerd Pröger ab, der vorher mit kurzer Unterbrechung seit 1997 amtierte, nun aber nach sieben Niederlagen in Folge gehen musste. Rohde, ehemaliger DDR-Nationalspieler, sammelte vorher Erfahrungen als Trainer bei den Reinickendorfer Füchsen und dem FC Sachsen Leipzig. Im Juni 2003 legt er sein Amt nieder und wechselt zum Chemnitzer FC. Zur Galerie
Frank Rohde (September 2002 bis Juni 2003): Der Ex-Bundesligaprofi (Hamburger SV, Hertha BSC) war bis dato Sportlicher Leiter beim OFC. Er löste zu Beginn seiner ersten Oranienburger Amtszeit Gerd Pröger ab, der vorher mit kurzer Unterbrechung seit 1997 amtierte, nun aber nach sieben Niederlagen in Folge gehen musste. Rohde, ehemaliger DDR-Nationalspieler, sammelte vorher Erfahrungen als Trainer bei den Reinickendorfer Füchsen und dem FC Sachsen Leipzig. Im Juni 2003 legt er sein Amt nieder und wechselt zum Chemnitzer FC. ©
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„Ich freue mich wahnsinnig auf die Aufgabe“, sagt der bisherige Reserve-Trainer Imre Kalman. Er wisse, dass zwischen der Landesklasse und der Brandenburgliga Welten liegen. „Ohne Hans Oertwig und Enis würde ich nicht hier sein“, gibt er zu, dass er dem jetzigen Trainergespann einiges zu verdanken habe.

Auch sein "Chef" Enis Djerlek, der schon beim SV Altlüdersdorf viele Jahre an der Seite von Hans Oertwig als Assistent fungierte, ist voller Vorfreude, jetzt in die erste Reihe zu rücken: „Vielen Dank an alle Verantwortlichen des OFC für das Vertrauen“, sagt er. „Imre und ich verstehen uns gut, wir sind auf einer Wellenlänge. Ein Vorteil ist sicher, dass wir keine Eingewöhnungszeit brauchen und die Abläufe kennen. Beim OFC sehe ich großes Potenzial.“ Der Serbe hofft außerdem, dass Hans Oertwig dem Verein in anderer Form erhalten bleibe.

Der OFC-Vorstand um Vereinschef Jürgen Peter (r.) entschied sich für eine interne Lösung.
Der OFC-Vorstand um Vereinschef Jürgen Peter (r.) entschied sich für eine interne Lösung. © Knut Hagedorn

Zunächst vereinbarten beide mit der Clubführung eine Zusammenarbeit von zwei Jahren. „Es gab viele Trainer, die sich angeboten haben“, verrät Jürgen Peter. Der 65-jährige Oertwig hinterlasse indes große Fußstapfen, betonte er. „Wir haben große Erwartungen und hoffen auf erfolgreiche Jahre“, so der Vereinschef. Das Thema Oberliga-Aufstieg spiele in den Planungen aktuell zwar keine Rolle, doch man würde sich dagegen auch nicht verwehren.

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