17. Oktober 2019 / 17:10 Uhr

Englische Woche mit reichlich Berliner Luft für den ZFC Meuselwitz

Englische Woche mit reichlich Berliner Luft für den ZFC Meuselwitz

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Gegen die Clubs aus Berlin soll es für den ZFC Meuselwitz an Toren nicht mangeln. © Imago/Schiffmann
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BAK, Vikotria und BFC: Das Team von Trainer Heiko Weber misst sich mit drei Hauptstadtklubs.

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Meuselwitz. Im Thüringer Landespokal war für Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz bekanntlich schon in der zweiten Runde gegen den Ligarivalen Wacker Nordhausen Endstation. Das bedeutete am zurückliegenden Wochenende, als die nächste Pokalrunde anstand, spielfrei. Trainer Heiko Weber bat am Sonnabend trotzdem zur Trainingseinheit und gab nur den Sonntag frei. Auch, damit das Team im Rhythmus bleibt. Spieler auf Betriebstemperatur braucht es angesichts des bevorstehenden Programms in der Liga bei den Meuselwitzern auch.

Denn vor Heiko Webers Kickern steht eine waschechte Berliner Woche. Sonnabend kommt mit dem Berliner AK der erste Prüfstein in die heimische Bluechip-Arena (Anpfiff 13.30 Uhr). Die Mannschaft von Trainer Dirk Kunert kämpfte in den zurückliegenden Spielzeiten regelmäßig um den Aufstieg mit, doch zum ganz großen Wurf reichte es nie. Aktuell sind die Berliner als Neunter und die Meuselwitzer als Zehnter Tabellennachbarn, was schon zeigt, dass derzeit beim BAK nicht alles so rund läuft, wie man es sich eigentlich gewünscht hat. Achtmal trafen beide Teams seit 2015 in der Regionalliga aufeinander – viermal hatte der BAK die Nase vorn, zweimal trennte man sich Remis. Der ZFC sollte aber vor allem die beiden letzten Heimauftritte zum Maßstab nehmen, die man deutlich mit 3:0 beziehungsweise 4:0 gewann.

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Lieblingsgegner BFC Dynamo

Großartig Zeit zur Regeneration bleibt dem ZFC nach dieser Partie allerdings nicht. Denn am Dienstag wartet schon die nächste Berliner Herausforderung. In der Bundeshauptstadt wird am 22. Oktober im Stadion Lichterfelde um 18.30 Uhr die am elften Spieltag wegen eines durch Starkregen völlig aufgeweichten Platzes abgesagte Partie gegen die Viktoria nachgeholt, die aktuell auf dem siebenten Tabellenplatz liegen und zuletzt einen 1:0-Sieg bei der Germania in Halberstadt holten. Die letzten drei Partien gegen die Viktoria hat der ZFC durchweg verloren – also ist es an der Zeit, wieder etwas Zählbares zu holen.

Und weil es in Berlin doch so schön ist, macht sich der ZFC-Tross am dann folgenden Sonntag, dem 27. Oktober, erneut gen Hauptstadt auf, um im dortigen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit dem BFC Dynamo die Klingen zu kreuzen (Anpfiff 13.30 Uhr). Zu unterschätzen ist der einstige DDR-Rekordmeister keineswegs, wenngleich die Meuselwitzer aus den letzten fünf Partien gegeneinander viermal als Sieger vom Platz gingen und sich nur einmal de Zähler teilten.

„Das sind spielstarke Mannschaften mit guten Spielern. Wir müssen als ZFC unsere Tugenden in die Waagschale werfen und wenig Platz lassen, um denen die Lust am Fußballspiel zu nehmen“, so Heiko Weber. Verletzt fallen Sebastian Albert und Francesco Lubsch aus.

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