23. September 2022 / 21:10 Uhr

Nach CL-Ausschreitungen: UEFA legt Strafmaß gegen Eintracht Frankfurt fest – Fan-Ausschluss droht

Nach CL-Ausschreitungen: UEFA legt Strafmaß gegen Eintracht Frankfurt fest – Fan-Ausschluss droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt ist von der UEFA bestraft worden.
Eintracht Frankfurt ist von der UEFA bestraft worden. © IMAGO/Sven Simon
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Die UEFA hat nach den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel bei Olympique Marseille das Strafmaß gegen Eintracht Frankfurt verkündet. Die Maßnahmen können nur bei erneuten Zwischenfällen empfindlich werden.

Nach den Fan-Ausschreitungen im Rahmen des Champions-League-Spiels vor rund eineinhalb Wochen bei Olympique Marseille (1:0) ist Eintracht Frankfurt von der UEFA mit potenziell empfindlichen Strafen belegt worden – kann aber dennoch vorerst weiter auf die Unterstützung seiner Anhänger bauen. Wie der Bundesliga-Siebte am Freitagabend mitteilte, wurde man zwar mit zwei Ausschlussstrafen belegt. Allerdings seien diese für einen Zeitraum von einem Jahr zur Bewährung ausgesetzt worden. Zudem müssen die Hessen eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro zahlen.

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Bei den drohenden Ausschlussstrafen handelt sich um eine "Auswärtssperre", bei der der Klub keine Eintrittskarten für das nächste Königsklassen-Spiel an seine Fans abgeben darf, und eine sogenannte "Teilsperre". Hierbei müssen bei einer Champions-League-Partie im heimischen Stadion mindestens 1000 Plätze leer bleiben. Beide Maßnahmen würden bei einem neuerlichen Fehlverhalten von SGE-Anhängern greifen. Die als nächstes anstehenden Königsklassen-Begegnungen gegen Tottenham Hotspur (4. Oktober) und anschließend in London (12.Oktober) sind von den Strafen damit nicht berührt.

"Die Ausschlussstrafen wurden ausdrücklich für den Tatbestand des rassistischen Verhaltens verhängt, also dem Zeigen des 'Hitlergrußes' und weiterer faschistischer Gesten, die von zwei Personen vor dem Spiel in Richtung französischer Anhänger getätigt wurden", hieß es in der Mitteilung der Eintracht. Vorstandsmitglied Philipp Reschke sagte: "Das Urteil berücksichtigt ganz offensichtlich nicht nur die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen rund um das Spiel und die Ausnahmezustände in der Stadt und im Stadion, sondern auch unsere enormen organisatorischen Bemühungen und insbesondere die klare Haltung und Kommunikation des Klubs zu den Vorkommnissen."

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