06. August 2020 / 22:49 Uhr

Eintracht Frankfurt scheitert an Herkulesaufgabe: Europa-League-Aus in Basel besiegelt

Eintracht Frankfurt scheitert an Herkulesaufgabe: Europa-League-Aus in Basel besiegelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Kapitän David Abraham und sein Team sind im Achtelfinale der Europa League ausgeschieden.
Eintracht-Kapitän David Abraham und sein Team sind im Achtelfinale der Europa League ausgeschieden. © imago images/Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt hat das Unmögliche nicht möglich gemacht. Nach der deutlichen Hinspiel-Niederlagen schieden die Hessen im Achtelfinale der Europa League beim FC Basel aus.

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Eintracht Frankfurt ist die für den Einzug ins Finalturnier der Europa League benötigte Aufholjagd nicht geglückt. Nach der 0:3-Heimpleite im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Basel mussten sich die Hessen im zweiten Duell beim Schweizer Erstligisten mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und die Segel streichen. Basel, für das Fabian Frei kurz vor dem Ende das Siegtor erzielte (88.), trifft im Viertelfinale am kommenden Dienstag in Gelsenkirchen nun auf Schachtjor Donezk. Die Ukrainer hatten sich am Mittwochabend gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt.

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Die Eintracht ging ihre Herkulesaufgabe am Donnerstagabend im St. Jakob Park schwungvoll an und versuchte, den Rückstand mit großem Engagement wettzumachen. Doch wirklich gefährlich oder gar dauerhaft dominant war das Team von Trainer Adi Hütter im ersten Durchgang nicht. Die beste Möglichkeit für den Vorjahres-Halbfinalisten in den ersten 45 Minuten hatte noch Martin Hinteregger. Doch der Kopfball des Innenverteidigers strich am Ziel vorbei (19.). Basel agierte zwar oft abwartend, suchte aber dennoch seine Chance. Vor allem Arthur Cabral sorgte wiederholt für Unruhe in der Frankfurter Defensive und scheiterte in der 27. Minute aus aussichtsreicher Position an SGE-Schlussmann Kevin Trapp.

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Nach der Pause mobilisierte der Bundesliga-Neunte, der durch das Aus seine letzte theoretische Chance für eine neuerliche Europapokal-Teilnahme verspielte, noch einmal alle Kräfte und erhöhte das Tempo. Das Ergebnis: Zahlreiche Abschlüsse, keine Tore. Im Zwei-Minuten-Takt hatten Joker Goncalo Paciencia (52.), Danny da Costa (54.) und Dominik Kohr (56.) die Führung auf dem Fuß, das Ziel fanden ihre Bemühungen aber nicht. Die Moral stimmte auch in der Folgezeit, doch mit zunehmender Spieldauer schwanden Glaube und Kräfte. Basel hielt dagegen und war durch gelegentliche Angriffe immer wieder selbst gefährlich. Frei schoss schließlich den einzigen Treffer der Partie.