03. Dezember 2021 / 23:07 Uhr

"Eine katastrophale Leistung": Stimmen zu RB Leipzigs dritter Liga-Pleite in Folge

"Eine katastrophale Leistung": Stimmen zu RB Leipzigs dritter Liga-Pleite in Folge

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
RB-Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff war nach der schwachen Vorstellung seines Teams komplett angefressen.
RB-Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff war nach der schwachen Vorstellung seines Teams komplett angefressen. © IMAGO/Picture Point LE/Matthias Koch/Montage
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Das 1:2 bei Union Berlin war für RB Leipzig die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge. Die Sachsen taumeln allmählich Richtung unteres Tabellendrittel. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Trainern, Spielern und Verantwortlichen gesammelt. Vor allem RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff wurde deutlich.

Berlin. RB Leipzig geht nach einem historischen Negativ-Hattrick moralisch angeschlagen in den Europa-Showdown gegen Manchester City. Im Berliner Winter-Flockenwirbel kassierten die Corona-geplagten Sachsen am Freitagabend beim 1. FC Union durch das 1:2 (1:1) erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte drei Niederlagen in Serie.

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Ein Glückstreffer von Christopher Nkunku (13. Minute) reichte RB und Ersatz-Coach Marco Kurth als Vertreter von Jesse Marsch im Stadion an der Alten Försterei nicht. Die Eisernen sprangen durch das Tor ihres Rekordschützen Taiwo Awoniyi (6.) und den Premieren-Treffer von Timo Baumgartl (57.) vor 13.506 Zuschauern auf Platz vier und sammelten ihrerseits ganz viel Selbstvertrauen für ihr internationales Endspiel am Donnerstag in der Conference League gegen Slavia Prag.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Er war ein kämpferisches Spiel. Wir waren unter Druck und konnten uns nicht befreien. Es war klar, dass Union körperlich und lange Bälle spielt. Wir waren nicht bereit, in Standardsituationen nicht gut, haben ein glückliches 1:1 gemacht. Die Restverteidigung war nicht gut, sie haben viele Konterchancen gehabt. Die Fans sind enttäuscht. Aber auch wir wollen viel mehr! Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Er war ein kämpferisches Spiel. Wir waren unter Druck und konnten uns nicht befreien. Es war klar, dass Union körperlich und lange Bälle spielt. Wir waren nicht bereit, in Standardsituationen nicht gut, haben ein glückliches 1:1 gemacht. Die Restverteidigung war nicht gut, sie haben viele Konterchancen gehabt. Die Fans sind enttäuscht. Aber auch wir wollen viel mehr!" ©

Dann ist für Union ein weiterer Sieg nötig, um im Europacup weiter dabei zu sein. Auch RB sollte Pep Guardiolas Man City am Dienstag schlagen, um im Königklassen-Fernduell mit dem FC Brügge noch in der Europa League überwintern zu können. Gegen den englischen Meister ist aber nach dem nächsten Rückschlag eine deutliche Leistungssteigerung nötig. In den letzten zehn Minuten waren die Berliner dem möglichen 3:1 deutlich näher als die insgesamt enttäuschenden Leipziger dem Ausgleich.