31. Juli 2020 / 19:14 Uhr

"Ein schäbiger Vorgang": Ron-Robert Zielers Vater angewidert von Hannover 96

"Ein schäbiger Vorgang": Ron-Robert Zielers Vater angewidert von Hannover 96

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Raimunt Zieler (links), Vater von 96-Torhüter Ron-Robert Zieler, hat sich erbost über die Degradierung seines Sohnes geäußert. 
Raimunt Zieler (links), Vater von 96-Torhüter Ron-Robert Zieler, hat sich erbost über die Degradierung seines Sohnes geäußert.  © Florian Petrow/ Bröhl
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Nach der Degradierung seines Sohnes Ron-Robert meldete sich Raimunt Zieler im "Kölner Stadt-Anzeiger" verärgert zu Wort. Das Vorgehen des Vereins bezeichnet er als "schäbig", auch wenn sein Sohn nicht die beste Saison seiner Karriere gespielt habe. 

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Die Degradierung von Ron-Robert Zieler kommt nicht überall gut an – vor allem die Art und Weise. Auch Torwart-Vater Raimunt Zieler, der selbst DFB-Fußballlehrer ist und zuletzt das Nachwuchszentrum von Fortuna Köln leitete, ist mächtig sauer auf 96 und die Entscheider in Hannover.

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"Ein schäbiger Vorgang"

Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte er am Freitag: "Hier zeigt sich der Versuch, einen verdienten, stets loyalen Profi mit fragwürdigen Methoden aus dem Verein zu ekeln. Das widert mich an. Das ist ein schäbiger Vorgang, den Ron-Robert absolut nicht verdient hat."

Ron-Robert Zieler: Bilder seiner Karriere

Seine ersten fußballerischen Schritte machte der junge Ron-Robert Zieler in Köln. Zunächst beim damaligen SCB Preußen (heute SCB Viktoria) Köln, später in der Jugend des 1. FC Köln. Zur Galerie
Seine ersten fußballerischen Schritte machte der junge Ron-Robert Zieler in Köln. Zunächst beim damaligen SCB Preußen (heute SCB Viktoria) Köln, später in der Jugend des 1. FC Köln. © imago/

Viele Baustellen im 96-Kader

Sein Sohn habe sicher nicht die beste Saison seiner Karriere gespielt, aber: "96 hat im Kader viele Baustellen – die kleinste ist sicher die im Tor." Ihm derart viele Fehler anzukreiden, wie es gerade von den 96-Entscheidern getan werde, sei schlicht falsch. Der 58-Jährige: "Wenn ich etwas als absolut ungerecht empfinde, sage ich das."