27. März 2020 / 17:17 Uhr

Dynamo Dresdens Sponsoren erfüllen trotz Saisonpause ihre Verträge

Dynamo Dresdens Sponsoren erfüllen trotz Saisonpause ihre Verträge

dnn
Dresdner Neueste Nachrichten
200308he4115
Solidarisches Zeichen der Sponsoren: Sie erfüllen trotz der Saisonpause in Liga 2 ihre Verträge. © Dennis Hetzschold
Anzeige

In der Corona-Krise kann Dynamo Dresden auf die Unterstützung weiterer Sponsoren bauen. Geld, das in dieser schwierigen Zeit dringend benötigt wird.

Anzeige

Dresden. Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden kann trotz der Spielzeitunterbrechung durch die Coronavirus-Pandemie auf die Unterstützung weiterer Sponsoren zählen. Nach dem Hauptsponsor All-inkl.com kündigten auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden und die USD Immobilien GmbH an, ihre Verträge für die Spielzeit 2019/20 in vollem Umfang zu erfüllen. Das teilte Dynamo Dresden im Verlauf der vergangenen Woche mit.

Anzeige

„Wir haben es immer betont, dass wir uns bei der SGD aus voller Überzeugung engagieren – und dies gilt insbesondere auch dann, wenn es einmal nicht so wie gewünscht läuft. Deshalb stellen wir das volle Sponsoringvolumen zur Verfügung, welches wir vor der Saison versprochen haben – für die erste Mannschaft, wie auch für die Nachwuchs Akademie“, erklärte Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Das zur Spitzengruppe der bundesdeutschen Sparkassen gehörende Bankhaus hatte erst im Januar sein seit 2009 bestehendes Engagement bei der SGD bis 2025 verlängert.

Auch USD-Geschäftsführer Thomas Dathe hält ohne Einschränkung zur Stange: „Mein Herz schlägt Schwarz-Gelb und die USD Immobilien GmbH ist seit mehr als 17 Jahren stolzer Partner der Sportgemeinschaft. Wir wollen als verlässlicher Sponsor auch in dieser für uns alle nicht ganz einfachen Zeit zum Ausdruck bringen, dass wir voll und ganz zur SGD stehen.“ Sein Unternehmen wurde 1992 gegründet und hat seither als Bauträger mehr als 300 Immobilien und über 3000 Eigentumswohnungen saniert bzw. errichtet.

Mehr zu Dynamo Dresden

Am Dienstag hatte das Präsidium der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) eine Verlängerung der Spielzeit-Pause bis mindestens zum 30. April empfohlen. Dynamo hatte bereits zuvor wegen der Aussetzung des Spielbetriebs für einen Großteil seiner Beschäftigten Kurzarbeit eingeführt oder deren Arbeitszeit verkürzt. Profis, Trainerstab und Geschäftsführer verzichten daher aus Solidarität bis zum 30. Juni 2020 auf mehr als 300 000 Euro ihres Gehaltes.

DNN-Sportredaktion und Jens Maßlich, dpa