31. Januar 2020 / 14:58 Uhr

Dynamo Dresdens Patrick Möschl wechselt nach Magdeburg

Dynamo Dresdens Patrick Möschl wechselt nach Magdeburg

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Patrick Möschl.
Patrick Möschl. © Dennis Hetzschold
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Der österreichische Außenbahnspieler Patrick Möschl wechselt bis zum Saisonende zum Drittligisten FC Magdeburg.

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Dresden. Patrick Möschl wechselt von Dynamo Dresden zum 1. FC Magdeburg. Das gaben die Schwarz-Gelben am Freitagnachmittag bekannt. Der 26-jährige Mittelfeldspieler hat beim Drittligisten aus Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison unterschrieben. Bei Dynamo ergriff er wenige Stunden vor Ende der Transferperiode offenbar die Flucht vor Neuverpflichtungen wie Marco Terrazzino und Godsway Donyoh, die den Konkurrenzkampf auf den offensiven Flügeln noch mal deutlich verschärft haben. In Dresden hatte der Österreicher noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Stillschweigen herrscht darüber, welche Ablösesumme der FCM nach Dresden überweist.

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„Ich werde die Zeit bei Dynamo Dresden immer als eine besondere in Erinnerung behalten. Die SGD war mein erster Verein außerhalb Österreichs, trotzdem habe ich mich hier von Beginn an Zuhause gefühlt und viele Freunde gefunden. Dennoch möchte man als Fußballer natürlich immer die größtmögliche Spielpraxis erhalten. Mit dem Wechsel nach Magdeburg erhoffe ich mir die Chance auf höhere Einsatzzeiten“, begründet Möschl seinen Abgang.

Er war im Sommer 2017 vom SV Ried aus Österreich ablösefrei zur SGD gewechselt und absolvierte seitdem 33 Pflichtspiele für Dynamo, in denen er einen Treffer erzielte – gleich in seiner ersten Saison beim 1:1 gegen Eintracht Braunschweig. War er damals in der Hinrunde der Saison 2017/18 unter Trainer Uwe Neuhaus noch regelmäßig zu Einsätzen gekommen, sank dann sein Stern. In der Rückrunde blieb er ohne Spiel, schaffte es zumeist nicht mal in den Kader.

Am Montag stößt er zum Team hinzu

Im September 2018 hatte er sich unter Maik Walpurgis wieder an die Mannschaft herangekämpft und wurde hin und wieder eingewechselt, bevor ihn ein Sehnenriss bis Februar 2019 außer Gefecht setzte. Der damals verpflichtete Cristian Fiel baute sofort auf Möschl, der bis Saisonende keine Partie mehr verpasste – seine stärkste Phase bei Dynamo und die einzige als Stammspieler. In der Hinrunde dieser Saison hatte der Österreicher dann wieder einen schweren Stand, versauerte meist auf der Bank und machte nur vier Punktspiele, zuletzt Anfang November 2019 in Stuttgart. Dann warfen ihn Sprunggelenksprobleme zurück, auch beim Spiel gegen den Karlsruher SC stand er nicht im Kader der Dynamos.

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Nun der Schritt eine Liga abwärts. „Wir freuen uns, mit Patrick Möschl einen erfahrenen Spieler in unserer Mannschaft begrüßen zu dürfen, welcher in der laufenden Rückrunde unsere Flexibilität in der Offensive erweitert. Patrick passt in unser Anforderungsprofil und kann uns in den verbleibenden Partien auf unserem Weg weiterhelfen“, sagt Maik Franz, Sportlicher Leiter des 1. FC Magdeburg, zu dessen Team, dass am Sonntag in Mannheim gefordert ist, Möschl erst am Montag stoßen wird. Zum Abschied gab Möschl der SGD die besten Wünsche auf den Weg: „Ich drücke Dynamo alle Daumen im Kampf um den Klassenerhalt und bin fest davon überzeugt, dass die Sportgemeinschaft dieses Ziel am Ende auch erreicht.“