29. Januar 2020 / 08:29 Uhr

Dynamo Dresdens neuer Kapitän Ballas will mit Leistung vorangehen

Dynamo Dresdens neuer Kapitän Ballas will mit Leistung vorangehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Ballas auf dem Kunstrasen im neuen Trainingszentrum von Dynamo Dresden.
Kapitän Florian Ballas und Dynamo Dresden wollen im Sommer als Zweitligist ins neue Trainingszentrum im Ostragehege einziehen. © Jochen Leimert
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Florian Ballas hofft für sich selbst, aber vor allem für die Mannschaft auf eine erfolgreiche Rest-Rückrunde. Heute geht diese gegen den KSC los.

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Dresden. Aus dem Kreis der Mannschaft erhielt er die meisten Stimmen und auch Trainer Markus Kauczinski war damit einverstanden, dass Florian Ballas Dynamo Dresden als Kapitän in die letzten 16 Saisonspiele führt. Der Innenverteidiger, der seit 2016 für die Schwarz-Gelben in der Abwehr kickt, geht die Aufgabe mit viel Elan an. Wenn seine Mannschaft am Mittwochabend ab 20.30 Uhr gegen den Karlsruher Sportclub antritt, dann möchte der Saarländer mit Leistung vorangehen.

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Dass er im bisherigen Saisonverlauf unter den Erwartungen blieb, das ist dem 1,96-Meter-Hünen bewusst: „Ich hatte im Sommer eine schwierige Vorbereitung mit meiner Verletzung, bin schwer rein- und nicht wirklich auf mein Leistungsmaximum gekommen.“ Jetzt wolle er aber wieder voll angreifen, so Ballas. Er sei auch gut in Schuss: „Ich war froh, dass ich jetzt in der Vorbereitung weitgehend durchziehen konnte.“

Mehr Kommunikation auf und außerhalb des Platzes

Ganz neu ist die Rolle als Kapitän für den Saarländer nicht. In der Saison 2017/18 lief er unter Trainer Uwe Neuhaus in Vertretung des verletzten Marco Hartmann zehnmal in der Liga als Spielführer auf, im Jahr darauf betraute ihn Cristian Fiel beim Auswärtsspiel in Fürth mit der Kapitänsbinde. Sie zu tragen ist für Ballas eine große Ehre, wenngleich er sagt: „Ich bin nicht der klassische Lautsprecher, aber in so eine Rolle kann man auch reinwachsen.“ Wie das geht, hat ihm sein nach einer erneuten Verletzung noch im Aufbautraining befindlicher Vorgänger Hartmann vorgemacht, als er das Amt von Michael Hefele (jetzt Nottingham Forest) übernahm.

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Miteinander reden, sich offen die Meinung sagen und nichts im Verborgenen köcheln zu lassen – das sind Dinge, die Ballas mit seiner Mannschaft künftig noch mehr beherzigen möchte: „Ein Punkt, den wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, ist, dass deutlich mehr Kommunikation auf und außerhalb des Platzes stattfinden muss. Ich denke, da haben wir in der Vorbereitung einen guten Schritt gemacht.“ Mit den neuen Spielern gebe es auch keinerlei Probleme: „Das sind alles super Jungs.“ Josef Husbauer habe ihm auch versichert, schnell Deutsch lernen zu wollen, so Ballas.


Gefallen hat dem neuen Spielführer in der Vorbereitung aber vor allem, dass die Mannschaft jetzt besser verteidigt, auch die Offensivkräfte mehr nach hinten arbeiten. Die Arbeit gegen den Ball sei merklich besser geworden, stellt der Innenverteidiger fest. Ihm ist allerdings auch klar: „Jetzt gilt es natürlich zu zeigen, dass wir das auch in Drucksituationen umsetzen können.“ Sein Glaube an den Klassenerhalt ist ungebrochen, in den verbleibenden 16 Spielen könne es Dynamo noch aus eigener Kraft schaffen, betont Ballas, den alle nur „Flo“ nennen. Gelingt ein Sieg gegen die Karlsruher, könnte die Aufholjagd in der 2. Bundesliga rasch an Fahrt aufnehmen. Es pfeift Robert Kampka (37) aus Mainz.