09. November 2019 / 20:36 Uhr

Durch Doppelpacker Stepanyshyn: MSV Neuruppin baut Serie aus (mit Galerie)

Durch Doppelpacker Stepanyshyn: MSV Neuruppin baut Serie aus (mit Galerie)

Dirk Becker
Märkische Allgemeine Zeitung
Oleksandr Stepanyshyn setzt sich gegen seine Gegenspieler durch und erzielt das 3:1 für den MSV Neuruppin.
Oleksandr Stepanyshyn setzt sich gegen seine Gegenspieler durch und erzielt das 3:1 für den MSV Neuruppin. © Dirk Becker
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Brandenburgliga: Nach dem 3:1-Erfolg gegen den FV Preussen Eberswalde holte der MSV Neuruppin zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien und legte damit eine positive Serie auf.

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MSV Neuruppin – FV Preussen Eberswalde 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Tobias Völkel (4.), 2:0 Oleksandr Stepanyshyn (14.), 2:1 Kim Schwager (46.), 3:1 Stepanyshyn (70.). Zuschauer: 115.

Als „sehr lebendiges Spiel mit einem verdienten Sieg“ umschrieb Henry Bloch kurz und knapp den Verlauf der Partie seines MSV Neuruppin gegen den FV Preussen Eberswalde vor 115 Zuschauern. Die Gastgeber erwischten einen Traumstart und gingen durch Tobias Voelkel früh mit 1:0 in Führung. Neuzugang Rafael Conrado Prudente hatte sich – wie noch so oft in der weiteren Begegnung – den Ball am Strafraum geangelt und zum besser postierten Völkel geschoben. Dieser ließ Eberswaldes Torhüter Jacek Malanowski freistehend keine Chance.

In Bildern: Der MSV Neuruppin besiegt Preussen Eberswalde mit 3:1.

Der MSV Neuruppin (blaue Trikots) behält gegen Preussen Eberswalde seine weiße Weste mit dem fünften Sieg im fünften Aufeinandertreffen in der Brandenburgliga beim 3:1 (2:0)-Erfolg durch Tore von Tobias Voelkel (4.) und Oleksandr Stepanyshyn (14., 70.). Zur Galerie
Der MSV Neuruppin (blaue Trikots) behält gegen Preussen Eberswalde seine weiße Weste mit dem fünften Sieg im fünften Aufeinandertreffen in der Brandenburgliga beim 3:1 (2:0)-Erfolg durch Tore von Tobias Voelkel (4.) und Oleksandr Stepanyshyn (14., 70.). © Dirk Becker
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Für den MSV ergaben sich in der Folge einige Eckbälle. In der 14. Minute zog Maurice Malak einen davon an den langen Pfosten der Preussen, wo Oleksandr Stepanyshyn unbedrängt hochstieg und zum 2:0 einnicken konnte. Fortan ließen die Bloch-Schützlinge erst einmal den Gegner kommen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ergaben sich einige aussichtsreiche Konter, welche allerdings nichts einbrachten. Sowohl Stepanyshyns 20-Meter-Knaller, der über die Querlatte streifte, als auch Völkels Versuch aus Nahdistanz nach Malak-Flanke, blieben ohne Erfolg.

Auch die Gäste aus dem Barnim machten Druck und tauchten immer wieder vor dem MSV-Tor auf, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. Dafür hatten auf der Gegenseite Malak und Marlon Kyek weitere Treffer auf dem Fuß. Zur Pause konnte sich Eberswalde mit dem 0:2-Rückstand glücklich schätzen, es hätte auch gut und gerne 4:0 für den MSV stehen können. „Wir hatten so viele Chancen“, ärgerte sich Trainer Bloch, der wohl befürchtete, dass sich das Auslassen der Gelegenheiten noch negativ auswirken könnte.

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Und richtig: Der Gegner kam mit Ambitionen aus der Kabine und unterstrich eben jene in der 46. Minute durch ein Tor von Kim Schwager, der fehlende Zuordnungen in der Neuruppiner Abwehr ausnutzte und Torhüter Angelo Kempf überwand. „Danach haben wir gewackelt“, so Bloch, „diese Phase aber auch überstanden.“ Eberswalde war zu diesem Zeitpunkt näher dran am Remis als der MSV am dritten Tor. Die Erlösung kam in der 70. Minute, als die Hausherren die Wackelphase überwunden hatten. Nach einer Flanke von Malak auf Stepanyshyn ließ der Ukrainer Gegenspieler und Preussen-Keeper Malanowski auf dem Rasen zurück und schob zum 3:1 ein. „Nach dem Tor war Ruhe drin“, konstatierte Bloch, der die Leistung von Angreifer Prudente hervorhob: „Der kann die Bälle festmachen und verteilen. Damit haben wir eine neue Qualität im Spiel.“ Auch Youngster Jann Priesemuth, der als rechter Verteidiger von Beginn an spielte, bekam seinen Anteil am Lob.

Zwar hatten die Eberswalder noch den Anschlusstreffer auf dem Fuß – einmal prallte der Ball vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld, das andere Mal hielt Kempf durch eine gute Parade –, der Erfolg sollte dem MSV aber nicht mehr zu nehmen sein. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Marcel Weckwerth noch die Chance das Ergebnis zu erhöhen, doch sein Freistoß aus halblinker Position landete lautstark am langen Pfosten. „Die Serie läuft“, freute sich Henry Bloch nach dem Abpfiff, dessen Mannschaft aus den letzten vier Spielen zehn Punkte holte.

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