21. Oktober 2019 / 08:16 Uhr

Dresdner Eislöwen enttäuschen gegen Ravensburg

Dresdner Eislöwen enttäuschen gegen Ravensburg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Nick Huard (l.), hier im Zweikampf mit Andreas Driendl, traf zwar zweifach. Doch zuvor lagen die Eislöwen schon mit fünf Toren im Hintertreffen.
Nick Huard (l.), hier im Zweikampf mit Andreas Driendl, traf zwar zweifach. Doch zuvor lagen die Eislöwen schon mit fünf Toren im Hintertreffen. © Steffen Manig
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Die Dresdner liefern eine desolate Leistung ab und unterliegen vor heimischem Publikum den Towerstars mit 3:6.

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen stecken auch weiterhin tief in der Krise. Nach der knappen Niederlage in Heilbronn boten die Elbestädter am Sonntagabend gegen Vorjahresmeister Ravensburg zwei Drittel lang eine desolate Vorstellung und unterlagen klar mit 3:6 (0:1, 0:4, 3:1). Damit kassierten die Blau-Weißen die insgesamt elfte Niederlage und rangieren nach 13 Spieltagen mit lediglich neun Punkten auf dem vorletzten Platz.

Dresdens Kapitän Thomas Pielmeier wirkte fast ratlos: „Ich finde keine Worte mehr, bin total leer“, gab er zu, versuchte aber trotzdem, eine Erklärung zu finden: „Am Freitag haben wir gut gespielt, da wäre mehr drin gewesen. Vielleicht steckte das auch noch in den Köpfen. Wir haben fast ängstlich gespielt, keiner wollte Fehler machen, keiner Verantwortung übernehmen. Wir waren auch ein bisschen müde. Am Schluss sind wir dann nochmal rangekommen, aber wenn du immer hinten nachläufst und das im Hinterkopf hast, drückt dich das mental.“

Dresdens Torhüter verhindert höheren Rückstand

Schon im ersten Drittel bestimmten von Beginn an die Gäste das Geschehen auf dem Eis. Patrick Seifert sorgte mit einem Schuss von der blauen Linie dann in der 16. Minute für den verdienten Führungstreffer. Dresdens Keeper Marco Eisenhut war es zu danken, dass der Rückstand für seine Mannschaft nicht höher ausfiel.

Im zweiten Durchgang brachen die Eislöwen völlig ein. Mit einem Schnitzer beim Überzahlspiel verteilte man das erste Geschenk. Der Ravensburger David Zucker ließ sich nicht lange bitten, marschierte mit der Scheibe völlig allein aufs Dresdner Tor zu und netzte zum 2:0 (25.) ein. Anschließend markierte Tero Koskiranta das 3:0 (30.) und nur zwei Minuten später erhöhte Andreas Driendl in Überzahl auf 4:0. Den Schlusspunkt in diesem Drittel setzte Vincenz Mayer mit dem 5:0 in der 36. Minute. Damit waren eigentlich die Messen gelesen.

Nur noch Ergebniskosmetik im letzten Drittel

Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang Nick Huard zumindest erst einmal das 1:5 (41.). Als sich die Towerstars dann einige Strafen leisteten, nutzten erst Huard (50.) und wenig später Thomas Pielmeier (55.) die Überzahlmöglichkeiten für die Tore Nummer zwei und drei. Alle Hoffnungen, dass es vielleicht doch noch spannend werden könnte, machte aber Thomas Merl mit dem 6:3 (56.) endgültig zunichte.

„Sicher ist die Leistung der Mannschaft nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach dem guten Spiel in Heilbronn mit viel Leidenschaft und Körperkontakt, waren wir weit weg davon. Das einzig Positive ist, dass wir weitergekämpft haben. Es wird ein langer, harter Weg, aber wir werden ab morgen wieder an uns arbeiten“, erklärte Rico Rossi. Pielmeier sieht ein mögliches Rezept: „Wir müssen uns an Kleinigkeiten Stück für Stück wieder hochziehen, ähnlich wie im Vorjahr.“

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