20. Oktober 2019 / 10:30 Uhr

Dresden Titans kämpfen Iserlohn Kangaroos nieder

Dresden Titans kämpfen Iserlohn Kangaroos nieder

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresden Titans um Spielmacher Eric Palm feiern mit ihren Fans den zweiten Heimsieg der Saison.
Die Dresden Titans um Spielmacher Eric Palm feiern mit ihren Fans den zweiten Heimsieg der Saison. © Jochen Leimert
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Die Basketballer aus Elbflorenz feiern beim 82:74 gegen die Gäste aus dem Sauerland den zweiten Heimsieg in der dritten Liga.

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Dresden. Dank einer zumindest kämpferisch überzeugenden Leistung haben die Dresden Titans am Samstagabend ihren zweiten Saisonsieg in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Christian Steinberg bezwang vor 1168 Zuschauern in der Margon-Arena die Iserlohn Kangaroos mit 82:74.

Die Partie verlangte den Gastgebern alles ab. Sie begannen ordentlich, führten nach dem ersten Viertel 21:18, weil besonders Aufbauspieler Eric Palm punktete. Doch im zweiten Durchgang riss der Spielfaden, und die Gäste aus NRW setzten sich erstmals deutlich auf 32:23 ab. Mit Mühe kämpften sich die Titanen im dritten Viertel wieder heran, um gleich wieder etwas nachzulassen. Die körperlich robusten Iserlohner konnten sich aber nicht entscheidend absetzen, weil auch sie viele Fehler machten. So blieben die Sachsen dran und gingen zu Beginn des letzten Spielabschnitts durch zwei Dreier von Bryan Nießen erstmals nach langer Zeit wieder mal selbst in Führung.

Palm versenkte Freiwürfe sicher

Die Partie blieb aber bis zuletzt spannend, weil viele Würfe ihr Ziel verfehlten und beiden Teams die Stabilität fehlte. Die Titans hatten zum Ende hin leichte Vorteile, Center Georg Voigtmann konnte aber kurz vor Schluss zwei Freiwürfe nicht versenken und leistete sich einen Schrittfehler. So blieb es eng, aber die Gäste aber konnten kein Kapital mehr daraus schlagen, foulten dreimal hintereinander Palm, der dann alle sechs Freiwürfe versenkte und den umjubelten zweiten Heimsieg sicherstellte.

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Dresdens Trainer Christian Steinberg war mit der spielerischen Leistung nicht sonderlich zufrieden, dafür aber mit der kämpferischen Einstellung seiner Jungs: „Das ist das Positive, dass wir bis zum Schluss durchgezogen und gekämpft haben. Zum Glück haben wir uns am Ende auch dafür belohnt. Wir hatten aber wieder Schwierigkeiten, dass Inside für uns zu nutzen, wo wir eigentlich unsere Stärken sehen. Wir haben ja mit Georg Voigtmann und Max von der Wippel angefangen, es aber nicht geschafft, unsere Leute gut in Szene zu setzen. Das hat über das ganze Spiel nicht gut geklappt, aber wir haben beim Rebound und in der Verteidigung besser gearbeitet und so das Ding noch mitgenommen.“

Big Men haben hart trainiert

Center Georg Voigtmann war am Ende ausgepowert, aber erleichtert: „Wir waren zweimal mit zehn Punkten hinten, haben es aber im Gegensatz zu den letzten Spielen geschafft, wieder mit Ruhe reinzukommen und nicht zu überhasten. Mich freut es, dass Bryan seine ersten Dreier reingemacht hat, obwohl er lange auf der Bank saß. Auch Eric hat es gut gemacht, die Freiwürfe in der entscheidenden Phase alle reingehauen. So ist es am Ende noch ein relativ deutliches Ergebnis geworden.“

Max von der Wippel, der andere Big Man, atmete auch tief durch: „Der Sieg war wichtig für uns, weil wir in dieser Woche hart trainiert haben – härter noch als sonst, wie ich fand. Man hat gemerkt, dass extrem physisch auf beiden Seiten gespielt worden ist. Es gab viele Fouls, vor allem von Iserlohn. Gut, dass Eric am Ende die Freiwürfe reingemacht hat. Seine Erfahrung hilft uns sehr, deswegen haben wir ihn auch geholt. Jetzt freuen wir uns, dass es mit dem zweiten Saisonsieg geklappt hat und hoffen, dass wir vielleicht auch in Bochum mal was holen können.“

Beste Dresdner Werfer: Palm 21 Zähler, Voigtmann 14, Heck 12, Meister 9

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