05. Januar 2021 / 21:29 Uhr

Darts-Star Gabriel Clemens über WM-Achtelfinale und Sprung in Top 30: "Schallmauer durchbrochen"

Darts-Star Gabriel Clemens über WM-Achtelfinale und Sprung in Top 30: "Schallmauer durchbrochen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Darts-Profi Gabriel Clemens will sich auf seinem Erfolg nicht ausruhen.
Darts-Profi Gabriel Clemens will sich auf seinem Erfolg nicht ausruhen. © imago images/Pro Sports Images
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Bei der Darts-WM schrieb Gabriel Clemens Geschichte. Der 37-Jährige erreichte als erster deutscher Spieler das Achtelfinale beim größten Turnier im Darts-Kosmos. Dabei kegelte er unter anderem Titelverteidiger Peter Wright aus dem Wettbewerb - nun will der Saarländer mehr.

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Es war nicht nur aus deutscher Sicht die Sensation in der 3. Runde der Darts-WM: Der zu diesem Zeitpunkt amtierende Weltmeister und Mitfavorit Peter Wright musste frühzeitig seine Koffer packen. Gegen Außenseiter Gabriel Clemens kassierte der Schotte eine bittere 3:4-Niederlage. Clemens schrieb mit dem Überraschungs-Coup Geschichte. Niemals zuvor erreichte ein deutscher Profi das WM-Achtelfinale.

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Lohnenswert war der Erfolg für Clemens auch mit Blick auf die Weltrangliste. Dort kletterte der Saarwellinger in die Top 30. "Vorher war ich schon unter den Top 32. Jetzt unter den Top 30 zu sein, ist natürlich ein gutes Gefühl", erklärte der 37-Jährige im Bild-Interview. "Damit habe ich eine Schallmauer durchbrochen und bin unter den besten Spielern." Seine Ziele für das kommende Jahr sind eng mit seiner neuen Weltranglisten-Position verknüpft. "Ich möchte mich jetzt unter den Top 30 etablieren und natürlich weiter gutes Darts spielen."

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Bei der WM war nur wenige Tage nach dem Triumph über "Snakebite" Peter Wright aber Endstation. Gegen den Polen Krzystof Ratajski stand Clemens zwar kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale, vergab jedoch sieben Matchdarts und schied nach einem 3:4 schließlich dramatisch aus. Das Turnier - für Clemens eine "Gefühlsachterbahn" - habe der Darts-Profi aber bereits abgehakt. "Ja. Das hätte ich aber auch, wenn ich erfolgreicher gewesen wäre. Denn auch unser Sport ist extrem schnelllebig", sagte die neue Nummer 30 der Welt. Das Turnier gewann letztlich der Waliser Gerwyn Price, der sich im Endspiel gegen den Schotten Gary Anderson deutlich mit 7:2 durchsetzte - auch für ihn war der Titelgewinn ein Novum.