11. Dezember 2021 / 19:50 Uhr

Freiburg-Trainer Streich schimpft über Schiedsrichter Willenborg: "Da hört's dann auf"

Freiburg-Trainer Streich schimpft über Schiedsrichter Willenborg: "Da hört's dann auf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburg-Trainer Christian Streich (l.) diskutiert nach der Heimpleite gegen die TSG Hoffenheim mit dem Schiedsrichtergespann um Frank Willenborg.
Freiburg-Trainer Christian Streich (l.) diskutiert nach der Heimpleite gegen die TSG Hoffenheim mit dem Schiedsrichtergespann um Frank Willenborg. © IMAGO/Jan Huebner
Anzeige

Die Vorgeschichte zum Last-Minute-Gegentor von Chris Richards bringt Christian Streich nach der Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim auf die Palme. Der Trainer des SC Freiburg erklärt seinen Frust.

Viel Ärger um das entscheidende Last-Minute-Tor von Chris Richards und eine bittere Niederlage für den SC Freiburg im Baden-Duell gegen die TSG Hoffenheim. Christian Streich redete nach der 1:2 (1:1)-Pleite am Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel noch lange gestenreich auf Schiedsrichter Frank Willenborg ein. "Lucas Höler wird runtergerissen im Mittelfeld, und es wird gepfiffen: Freistoß für Hoffenheim. Ich habe Verständnis für viele Dinge, aber da hört's dann auf", sagte der 56-Jährige mühsam gefasst bei der Pressekonferenz.

Anzeige

Auch SC-Kapitän Christian Günter reagierte mit großem Unverständnis. "Ich sage am besten gar nichts. Weil jedes Wort, das ich jetzt sage, ist zu viel“, sagte er am Sky-Mikrofon. "Ich behalt es am besten für mich. Das sollen sich die Leute selbst ansehen im Fernsehen, dann sieht man es." Bevor der Amerikaner Richards in der Nachspielzeit (90.+4 Minute) nach einer Ecke einköpfte, hatte Willenborg einen Trikotzupfer an Freiburgs Höler nicht geahndet, dafür aber einen Hakler an Hoffenheims Sebastian Rudy. So gewann die Mannschaft von Sebastian Hoeneß das vierte Spiel in Serie und verdrängte das Streich-Team vom vierten Tabellenplatz.

Zudem rettete der frühere Freiburger Torwart Oliver Baumann mit einem gehaltenen Strafstoß gegen den ehemaligen Hoffenheimer Vincenzo Grifo den Kraichgauern die drei Punkte (62.). "Ich habe gedacht, er springt in die andere Ecke. Sehr, sehr bitter. Es tut mir total leid, weil das die Führung gewesen wäre. Das tut sehr weh", sagte Grifo. So verpasste Streich seinen 100. Sieg als Chefcoach des Sport-Clubs. Die beiden Nationalspieler David Raum mit seinem ersten Tor im Oberhaus für Hoffenheim (3.) und Nico Schlotterbeck für Freiburg (21.) trafen zuvor vor coronabedingt nur 750 Zuschauern im Europa-Park Stadion.