21. April 2020 / 12:19 Uhr

Christian Früchtl will sich beim FC Bayern durchsetzen: "Ist mir egal, ob ein Nübel kommt" – Berater-Seitenhieb

Christian Früchtl will sich beim FC Bayern durchsetzen: "Ist mir egal, ob ein Nübel kommt" – Berater-Seitenhieb

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Keeper Christian Früchtl will es mittelfristig mit Neuzugang Alexander Nübel aufnehmen und sich beim FC Bayern durchsetzen.
Keeper Christian Früchtl will es mittelfristig mit Neuzugang Alexander Nübel aufnehmen und sich beim FC Bayern durchsetzen. © imago images/foto2press
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Christian Früchtl, die Nummer drei im Tor des FC Bayern, hat sich über seinen Berater mit einer weiteren Kampfansage gegen Neuzugang Alexander Nübel zu Wort gemeldet. Zwar soll der 20-Jährige ausgeliehen werden, doch an seinem Plan sich in München durchzusetzen, ändere das nichts. 

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Nach Manuel Neuer und Sven Ulreich hat sich nun auch der dritte Torwart des FC Bayern öffentlich mit einer Kampfansage zu Wort gemeldet, nachdem klar ist, dass zur kommenden Saison Alexander Nübel vom FC Schalke 04 zum Kader des deutschen Rekordmeisters stoßen wird. Gegenüber der Abendzeitung wurde Christian Früchtl von Berater Christian Rößner wie folgt zitiert: "Mir ist das vollkommen egal, ob ein Alexander Nübel kommt. Oder wer auch immer. Ich will mich beim FC Bayern München durchsetzen." Diese Aussagen soll der Spieler bereits unmittelbar nach der Nübel-Verpflichtung getätigt haben.

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FC Bayern und Früchtl: Einigkeit über Leihe

Der Kicker hatte zuvor berichtet, dass für den 20-Jährigen ab Sommer kein Platz mehr sei in der mit hochkarätigen Torhütern besetzten Bayern-Kabine. Demnach sollen Klub und Spieler bereits zu einer Übereinkunft gekommen sein, dass eine Leihe zur kommenden Saison die beste Option für beide Seiten sei. Rößner bestätigte der AZ nun, dass man sich diesbezüglich auch "grundsätzlich einig" sei, er betonte jedoch auch: "Aufgrund seiner Fähigkeiten hat es Christian nicht nötig zu flüchten. Ganz im Gegenteil."

Früchtl-Berater: "Wir machen nicht den Fehler, den Nübel macht"

Stattdessen holte Rößner noch zu einem Seitenhieb gegenüber Nübel aus. "Wir machen aber sicherlich nicht den Fehler, den ein Nübel oder sein Berater machen, jetzt nach München zu gehen und sich dort auf die Bank zu setzen." Der Plan der Früchtl-Seite sehe da anders aus: "Wegzugehen, höherklassig zu spielen, sich dort zu zeigen, um dann zu Bayern München zurückzugehen und zu sagen: ‘Ich habe die Spielpraxis, die andere nicht haben.’"

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Durchbruch beim FC Bayern: Früchtl will sich gedulden

Dass die Nummer drei der Münchner, die noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, sich in Geduld üben müsse, bis er womöglich mal den Platz zwischen den Bayern-Pfosten einnehmen kann, sei ihm bewusst, so Rößner: "Wir haben hier mit Manuel Neuer schließlich den weltbesten Torhüter", erklärte der Berater, "aber mit dem Umweg einer Ausleihe und einer Rückkehr in ein paar Jahren ist das schon geplant. Das will der Christian auch so durchziehen."