06. Dezember 2019 / 18:38 Uhr

Einspruch erfolgreich: Restliche Transfersperre gegen Chelsea aufgehoben - Klub attackiert FIFA

Einspruch erfolgreich: Restliche Transfersperre gegen Chelsea aufgehoben - Klub attackiert FIFA

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frank Lampard kann als Manager des FC Chelsea im Winter wieder Spieler verpflichten.
Frank Lampard kann als Manager des FC Chelsea im Winter wieder Spieler verpflichten. © imago images/PRiME Media Images
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Der Einspruch des FC Chelsea gegen die zu Beginn des Jahres von der FIFA verhängte Transfersperre war von Erfolg gekrönt. Der Sportgerichtshof CAS reduzierte die Sperre der Londoner, die nun wieder neue Spieler verpflichten können. 

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Der FC Chelsea darf nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS ab Januar wieder neue Spieler verpflichten. Die vom Weltverband FIFA verhängten Strafen wurden im Berufungsverfahren reduziert, wie das höchste Sportschiedsgericht am Freitag in Lausanne mitteilte. Die Londoner zeigten sich in einer Stellungnahme "dankbar" und attackierten die FIFA.

Die FIFA hatte im Frühjahr entschieden, dass der FC Chelsea bis Sommer 2020 keine neuen Spieler einstellen dürfe, weil der Europa-League-Sieger aus England in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben soll. Auch eine Geldstrafe in Höhe von 600 000 Schweizer Franken (rund 526 000 Euro) war verhängt worden.

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Chelsea greift die FIFA an: "Ansatz zutiefst unbefriedigend"

Im Berufungsprozess entschied der CAS nun, dass die Sperre auf eine Transferperiode reduziert wird. Diese hat der Premier-League-Klub im Sommer verbüßt. Auch die Geldstrafe wurde um die Hälfte reduziert. Das mildere Urteil begründete der Internationale Sportgerichtshof damit, dass der FC Chelsea nur in etwa einem Drittel der von der FIFA beanstandeten Fälle gegen Transferregeln verstoßen hätte.

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Chelsea griff in seiner Stellungnahme die FIFA scharf an, die zu Beginn des Jahres die Transfersperre gegen die Londoner verhängt hatte. "Der Ansatz der FIFA in diesem Fall war zutiefst unbefriedigend. Nicht zuletzt, weil die FIFA Chelsea aus Gründen, die für den Klub absolut sinnlos scheinen, ganz anders als Manchester City behandelt wird." Der englische Meister war von der FIFA in einem ähnlichen Fall deutlich milder davon gekommen.