16. Oktober 2019 / 13:24 Uhr

BVB-Legende Jürgen Kohler kritisiert Dortmund-Boss Watzke: "Schadet dem Trainer"

BVB-Legende Jürgen Kohler kritisiert Dortmund-Boss Watzke: "Schadet dem Trainer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
COLOGNE, GERMANY - AUGUST 23:  Hans-Joachim Watzke, CEO of Borussia Dortmund looks on prior to the Bundesliga match between 1. FC Koeln and Borussia Dortmund at RheinEnergieStadion on August 23, 2019 in Cologne, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)
Kritisiert Hans-Joachim Watzke: Jürgen Kohler © 2019 Getty Images
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Die Biografie von Hans-Joachim Watzke hat im Umfeld von Borussia Dortmund für mächtig Wirbel gesorgt. Nun kritisiert Ex-Spieler Jürgen Kohler den BVB-Boss, da dieses Verhalten dem Trainer Lucien Favre schaden würde.

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Der frühere Welt- und Europameister Jürgen Kohler hat die Veröffentlichung der Biografie von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in der jetzigen Phase als unglücklich kritisiert. „Ich halte den Zeitpunkt der Buchveröffentlichung für schwierig“, sagte der langjährige Dortmunder Abwehrchef der Sport Bild: „Die Borussia hat bislang nicht souverän gespielt. Aki Watzke hat es sicher nicht mit Vorsatz gemacht, aber unbewusst schadet er dem eigenen Trainer.

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Kohler bezieht sich darauf, dass Watzke im Buch verriet, er habe vor der Verpflichtung von Trainer Lucien Favre im Sommer 2018 auch beim früheren Dortmunder Erfolgscoach und aktuellen Liverpooler Trainer Jürgen Klopp angefragt. BVB-Boss Watzke beschäftigte sich im Mai 2018 mit einer Rückkehr von Klopp zu Borussia Dortmund. Nach der Trennung von Peter Stöger sollte der Coach des FC Liverpool wieder den Revierklub trainieren.

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke beschäftigte sich im Mai 2018 mit einer Rückkehr von Jürgen Klopp zu Borussia Dortmund. Nach der Trennung von Peter Stöger sollte der Coach des FC Liverpool wieder den Revierklub trainieren. Doch dann sagte der heute 52-Jährige dem BVB ab, der Verein entschied sich bekanntlich für Lucien Favre.

Watzke wollte Klopp zurück zum BVB holen

In seinem Buch über Watzkes Zeit beim Bundesligisten schrieb der BVB-Boss: "Ich wusste, dass Jürgen absagen würde, dass er seinen Vertrag in Liverpool erfüllen wird. Jürgen hat seine Verträge immer erfüllt. So ist er. Aber wenn man neue Wege gehen will, und wir mussten an diesem Punkt einen neuen Weg beim BVB einschlagen, dann musste ich Jürgen wenigstens fragen, ob er sich das womöglich doch vorstellen kann." Watzke habe damit überhaupt nicht gerechnet. Aber er hätte es sich nicht verziehen, Klopp in diesem Moment nicht wenigstens gefragt zu haben.


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Doch dann sagte der heute 52-Jährige dem BVB ab, der Verein entschied sich bekanntlich für Lucien Favre. An dem regt sich angesichts von Tabellenplatz acht in der Bundesliga derzeit aber zumindest leise Kritik. Und der BVB empfängt am Wochenende im Spitzenspiel ausgerechnet den Tabellenführer und Favre-Ex-Klub Borussia Mönchengladbach.