12. Dezember 2019 / 17:42 Uhr

BVB-Kandidat Erling Haaland: Salzburg-Chef bestätigt Reise nach Dortmund und Leipzig

BVB-Kandidat Erling Haaland: Salzburg-Chef bestätigt Reise nach Dortmund und Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erling Haaland hat sich laut Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund in Dortmund und Leipzig aufgehalten.
Erling Haaland hat sich laut Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund in Dortmund und Leipzig aufgehalten. © Getty Images
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Jetzt kommt Bewegung in einen möglichen Transfer von Erling Haaland: Der Stürmer von Red Bull Salzburg ist am Mittwoch in Dortmund und Leipzig gelandet. Das bestätigte der Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund nun bei einer Pressekonferenz. Der 19-Jährige gilt schon länger als Wunschstürmer des BVB.

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Ein möglicher Wechsel von Erling Haaland in die Bundesliga wird immer heißer. Der 19 Jahre alte Norweger, der als Stürmer von Red Bull Salzburg in dieser Saison bisher 28 Treffer in 22 Pflichtspielen erzielte, hat sich am Mittwoch in Deutschland aufgehalten. Das bestätigte Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund am Donnerstag. Am Mittwochabend berichteten die Ruhr Nachrichten und das Dortmunder Lokalradio 91,2 übereinstimmend, Haaland sei mit einer Chartermaschine auf dem Dortmunder Flughafen gelandet und dort von einem BVB-Mitarbeiter in Empfang genommen worden. Auch in Leipzig wurde der Torjäger gesichtet.

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Freund bestätigte: "Wir sind in alle Gespräche involviert. Wir wussten natürlich auch, dass Haaland gestern in Dortmund und Leipzig war. Alle in Salzburg wollen das Beste für ihn." Der Salzburg-Chef erklärte allerdings auch, dass sein Klub allerdings noch mit keinem der Bewerber gesprochen habe.

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Haaland-Transfer: Zorc verpasst sich Maulkorb, Favre ohne Dementi

Die Dortmunder suchen händeringend nach einer Verstärkung für den Sturm, da mit dem verletzungsanfälligen Paco Alcacer derzeit nur ein echter Angreifer für das Zentrum im Kader steht. "Wir hätten definitiv eine zweite Nummer 9 verpflichten müssen", gab BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Mitgliederversammlung des BVB Ende November zu. Seitdem wurden zahlreiche Namen im BVB-Umfeld als potenzielle Verstärkung gehandelt. Haaland kristallisierte sich zuletzt aber immer mehr als Favorit der Dortmunder heraus.

Doch die BVB-Verantwortlichen haben sich bei jeglichen Nachfragen einen Maulkorb verpasst: „Wir werden uns zu dieser Personalie nicht äußern“, antwortete Michael Zorc am Donnerstag auf Nachfragen. Leicht genervt fügte der Dortmund-Sportdirektor an: „Unser Fokus liegt auf den Spielern, die bei uns unter Vertrag stehen. Es sind in der Hinrunde noch neun Punkte zu vergeben.“ Das Statement von Trainer Lucien Favre auf der turnusmäßigen Pressekonferenz des Bundesligisten am Donnerstag klang nicht wirklich nach einem Dementi: „Ich denke, ein Verein wie Dortmund muss sich immer für junge Spieler überall in der Welt interessieren“, sagte der Trainer, der mit dem BVB - im Gegensatz zu Haaland und Salzburg - das Achtelfinale der Champions League erreicht hat.

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BVB-Flirt Haaland aktuell angeschlagen

Dass RB Leipzig, der sächsische Partner-Klub der Salzburger, über ein Vorkaufsrecht für Haaland verfügt, dementierte Freund zuletzt in einem Interview mit Sky allerdings entschieden. "Ich habe nur gesagt, dass es kein Vorkaufsrecht für irgendeinen Verein auf dieser Welt gibt, dass es das in Salzburg noch nie gegeben hat und geben wird", betonte der Sportchef. Salzburgs Trainer Jesse Marsch den Norweger gern bei seinem Ex-Klub sehen. "RB Leipzig ist ein toller Verein für jeden Spieler, vor allem für junge und explosive Fußballer, die stark im Umschaltspiel sind. In der Theorie würden Haaland und Leipzig toll zusammenpassen", sagte der US-Amerikaner.

Und was ist mit Haaland selbst? Aktuell ist der 1,94 Meter große Stürmer angeschlagen. Laut Sportdirektor Freund wird der Norweger in dieser Hinrunde in der österreichischen Bundesliga kein Spiel mehr absolvieren. "Ich konzentriere mich nur auf meinen Job: Fußball zu spielen", nahm er jüngst zu den Transfer-Gerüchten um ihn Stellung.