18. Januar 2022 / 18:27 Uhr

Überraschende Wende: Trainer Bruno Labbadia sagt FC Genua offenbar ab

Überraschende Wende: Trainer Bruno Labbadia sagt FC Genua offenbar ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Bruno Labbadia hat dem FC Genua offenbar eine Absage erteilt.
Bruno Labbadia hat dem FC Genua offenbar eine Absage erteilt. © IMAGO/Sven Simon (Montage)
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Das Engagement von Bruno Labbadia als Trainer des FC Genua ist offenbar geplatzt. Wie italienische Medien berichten, sei die Verpflichtung des 55-Jährigen auf der Zielgeraden der Verhandlungen gescheitert.

Das Engagement von Bruno Labbadia beim FC Genau ist offenbar auf der Zielgeraden der Verhandlungen doch noch gescheitert. Wie italienische Medien am Dienstagabend übereinstimmend berichteten, sagte der 55-Jährige dem Tabellenvorletzten der Serie A ab. Laut der Zeitung La Repubblica seien dem Trainer Zweifel daran gekommen, den Klub wieder in die Erfolgsspur führen zu können. Am Montagabend hatte Genua eine heftige 0:6-Pleite bei der AC Florenz kassiert. Genua dürfte sich nach der Trennung von Andrej Schewtschenko am vergangenen Wochenende nun weiter auf der Suche nach einem neuen Coach befinden.

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Tuttosport bezeichnete die gescheiterte Verpflichtung Labbadias als "sensationell", da noch am Montag "alles geklärt" schien. Labbadia wurde in Darmstadt als Sohn italienischer Gastarbeiter geboren und spricht italienisch. Er ist seit dem Aus bei Hertha BSC im Januar 2021 ohne Anstellung. Zuvor hatte er in der Bundesliga auch Bayer Leverkusen, den Hamburger SV, den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg trainiert. Genua hat seit Dezember mit Johannes Spors einen deutschen Sportdirektor. Der 39-Jährige war zuvor unter anderem Chefscout beim HSV (2018 bis 2019).

Schewtschenko, der die Nationalmannschaft der Ukraine im vorigen Sommer ins EM-Viertelfinale geführt hatte, war erst seit vergangenem November Trainer bei den Rossoblù und konnte nur eine magere Ausbeute von drei Punkten aus neun Liga-Spielen vorweisen.