06. Mai 2017 / 06:54 Uhr

Braunschweiger greifen am Montag wieder ins Aufstiegsrennen ein

Braunschweiger greifen am Montag wieder ins Aufstiegsrennen ein

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Unterstützt sein Team moralisch: der verletzte Kapitän Marcel Correira.
Unterstützt sein Team moralisch: der verletzte Kapitän Marcel Correira. © imago
Anzeige

Das Aufstiegsrennen wird für Eintracht Braunschweig drei Spieltage vor Schluss zum Nervenspiel. Es gilt, Stärke zu demonstrieren und Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Anzeige

Während am Freitagabend Aufstiegskonkurrent Hannover 96 mit der Partie beim 1. FC Heidenheim den 32. Spieltag der 2. Bundesliga eröffnete, lud die Eintracht ihre Anhänger zur Autogrammstunde mit ihrem Kapitän Marcel Correia in ein Sportgeschäft in der Braunschweiger Innenstadt ein – gemeinsames Anstimmen des 67er-Meisterliedes inklusive. Gerade so, als wolle man sagen: „Was interessiert uns, was die anderen gerade machen? Wir beschäftigen uns nur mit uns.“

Anzeige

Diese gemeinsame Stärke will das Team am Montag – der langzeitverletzte Autogrammschreiber wird fehlen – auch wieder auf dem Platz zeigen, wenn Tobias Stieler um 20.15 Uhr das Spitzenspiel gegen Union Berlin anpfeift. Der FIFA-Schiedsrichter aus Hamburg leitet in dieser Spielzeit erstmalig ein Spiel der Eintracht. Ein Unbekannter ist er an der Hamburger Straße jedoch nicht. Erinnerungen werden wach, am 30. November 2013 leitete der Referee das Bundesliga-Auswärtsspiel der Braunschweiger beim FC Bayern München.

Und genau da will das Team um Trainer Torsten Lieberknecht möglichst bald wieder hin. „Wir müssen auf jeden Fall mit breiter Brust auftreten, dann haben wir gute Karten“, sagte Julius Biada in dieser Woche in einem Interview auf der Eintracht-Homepage angesprochen auf das Duell mit den Köpenickern.

Übrigens: Außer bei der erwähnten Partie in München hieß bei noch einer weiteren Begegnung der Unparteiische Stieler – in der vergangenen Saison beim 6:0-Erfolg des BTSV über den Karlsruher SC. Der bereits feststehende Absteiger gastiert im mittlerweile – abgesehen vom Gästebereich – ausverkauften Saisonfinale an der Hamburger Straße. Und besonders das Torverhältnis kann noch wichtig werden. 6:0 – kein schlechtes Omen.

von Ole Rottmann