28. Februar 2021 / 20:14 Uhr

Berichte: Sebastian Kehl wird Zorc-Nachfolger beim BVB – neuer Sportdirektor ab 2022

Berichte: Sebastian Kehl wird Zorc-Nachfolger beim BVB – neuer Sportdirektor ab 2022

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl (links) wird offenbar Nachfolger von Michael Zorc.
Sebastian Kehl (links) wird offenbar Nachfolger von Michael Zorc. © IMAGO/David Inderlied/Kirchner-Media/pool
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Borussia Dortmund hat offenbar einen Nachfolger für Sportdirektor Michael Zorc gefunden. Laut übereinstimmenden Medienberichten setzt der BVB auf eine interne Lösung: So soll der derzeitige Lizenzspieler-Chef und Ex-Dortmund-Profi Sebastian Kehl auf Zorc folgen.

Bei Borussia Dortmund bahnt sich ein Generationenwechsel an: Wie Kicker und Bild übereinstimmend berichten, wird der frühere BVB-Kapitän Sebastian Kehl ab Sommer 2022 der neue Sportdirektor des Vizemeisters. Damit übernimmt Kehl die Nachfolge von Michael Zorc, der sein Amt nach dann 24 Jahren zur Verfügung stellt. Zuletzt war auch Stuttgarts Sportchef Sven Mislintat für den Posten gehandelt worden. Der BVB äußerte sich bisher nicht zur Personalie.

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Der 41 Jahre alte Kehl ist seit 2018 Lizenzspielerchef der Dortmunder, agierte in dieser Funktion als Bindeglied zwischen der Mannschaft, dem Trainer und der sportlichen Leitung - und arbeitete so bereits eng mit Zorc zusammen. Die Verträge sind noch nicht unterzeichnet, intern bestehe nach Gesprächen, in denen auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke involviert war, über die Personalie jedoch Klarheit.

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Kehl hatte von 2002 bis 2015 für die Dortmunder gespielt und in dieser Zeit 362 Spiele absolviert. Drei Jahre nach dem Ende seiner Karriere war er in leitender Funktion zur Borussia zurückgekehrt. Seither galt er als Favorit auf die Zorc-Nachfolge, der bereits vor längere Zeit angekündigt hatte, 2022 nicht weitermachen zu wollen. Zuletzt hatte Kehl sein Interesse an der Zorc-Nachfolge hinterlegt: "Insgesamt traue ich mir die Aufgabe natürlich zu und bin davon überzeugt, dass ich das gut regeln kann", sagte er im Januar.

Watzke hatte zuvor eine Entscheidung für das erste Halbjahr 2021 angekündigt und mit Blick auf Kehl gesagt: "Am Ende des Tages benötige ich eine klare Sicht darauf, ob Sebastian ab 2022 das komplette Geschäft abbilden kann." Diese Frage konnte Kehl nun offenbar zufriedenstellend beantworten.