29. September 2020 / 23:30 Uhr

Bericht: Verkaufsverbot für David Alaba - ablösefreier Wechsel des Bayern-Stars droht

Bericht: Verkaufsverbot für David Alaba - ablösefreier Wechsel des Bayern-Stars droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba darf den FC Bayern offenbar nicht verlassen.
David Alaba darf den FC Bayern offenbar nicht verlassen. © imago images/Sven Simon
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Der FC Bayern geht in dem Vertragspoker mit David Alaba offenbar höchstes Risiko ein. Nach Informationen der "Bild" darf der Innenverteidiger den FCB nicht verlassen - auch wenn das bedeutet, dass Alaba 2021 ablösefrei wechselt.

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Seit Wochen bestimmt sein Vertragspoker mit dem FC Bayern München die Schlagzeilen: David Alaba und der FCB haben sich immer noch nicht auf eine Verlängerung des bis Sommer 2021 laufenden Kontrakts geeinigt. Beide Parteien sollen laut übereinstimmenden Medienberichten beim Thema Gehalt weit auseinander liegen: So fordere der österreichische Nationalspieler ein Jahressalär von 20 Millionen Euro (er wäre damit Spitzenverdiener der Münchner), die Bayern sollen elf Millionen Euro Grundgehalt und Prämienzahlungen in Höhe von sechs Millionen Euro bieten. Nun gibt es offenbar eine neue Entwicklung: So berichtet die Bild, dass Alaba bis 2021 in jedem Fall Bayern-Profi bleiben soll, weil die Bosse für diese Saison ein Verkaufverbot beschlossen hätten.

Dies bedeute, dass die Bayern in dieser und in der Winter-Transferperiode jedes Angebot für ihren Abwehr-Boss ablehnen würden - und vor allem auch, dass Alaba, sollte er sich mit dem Quadruple-Sieger nicht über einen neuen Vertrag einigen, im Sommer 2021 dann ablösefrei gehen kann. Eigentlich ist dies ein No-Go beim FC Bayern, der bisher immer darauf geachtet hat, für wechselwillige Spieler eine Ablöse zu erhalten. Allerdings sei Alaba so wichtig für die Mannschaft von Trainer Hansi Flick, dass er unter allen Umständen seinen Vertrag erfüllen soll.

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Damit die Bayern dann in Ruhe auf die Suche nach einem Alaba-Nachfolger gehen können? Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte in der vergangenen Woche bereits bekräftigt, dass die Münchner sich durchaus mit Alternativen beschäftigen, sollte es keine Einigung mit Alaba geben: "Natürlich planen wir mit allen Szenarien und haben auch einen Plan B. Und einen Plan C, wenn wir uns am Ende mit Spielern nicht einig werden", sagte Hainer bei der Veranstaltung Bild100.

Oder geht es im Fall Alaba doch schneller als gedacht? Vor dem Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim kündigte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic an, dass in diesem Fall "bald eine Entscheidung fallen" werde.